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Zusammen arbeiten – zusammen älter werden!

Die systematische Nutzung des Erfahrungsschatzes älterer Mitarbeiter/innen nach dem Modell der kollegialen Beratung

Im Hinblick auf die sich verschärfende Fachkräfteproblematik rücken ältere Arbeitnehmer/innen in vielen Organisationen stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit. Nach Jahrzehnten eines regelrechten „Jugendwahns“ steigt das Bewusstsein dafür, dass ältere Kollegen über Kompetenzen verfügen, die sich von denen Jüngerer zwar unterscheiden, die aber für die Gesamtleistung von Teams und für ein gesundes Miteinander entscheidend sind. Hintergrund dafür ist, dass ca. 80% des Wissens über funktionale Wirkzusammenhänge der Organisation in keiner Arbeitsplatzbeschreibung und in keinem Qualitätsmanagementhandbuch erfasst sind, sondern mündlich und durch Vorleben weitergegeben werden müssen. Dementsprechend steigt auch das Interesse an Methoden, die gewährleisten, dass Ältere sich mit ihrem Erfahrungswissen möglichst uneingeschränkt und lange einbringen können. Qualitätszirkel, Mentoring, Lernpartnerschaften oder die Zusammenstellung von altersgemischten Projektteams zielen darauf, dass das Handlungswissen Älterer der Optimierung betrieblicher Abläufe auch wirklich zu Gute kommen kann. Ein menschlich erfreulicher Nebeneffekt ist die gesteigerte Wertschätzung, die ältere Kolleg/innen durch jüngere Kolleginnen und auch Vorgesetzte erfahren, wenn sie Gelegenheit haben, sich in geeigneter Form einzubringen.

Mit dem Modell der kollegialen Beratung wird im Workshop eine Methode trainiert, die sich im Wissensmanagement von Kliniken langjährig bewährt hat. Aufgrund ihrer einfachen Anwendbarkeit und Effizienz ist sie besonders geeignet, um den Erfahrungsschatz Älterer für ein vertrauensvolles Zusammenarbeiten zu nutzen.

Führungsverantwortliche, Projektkoordinatoren, Personalentwickler, Qualitätsbeauftragte

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