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Psychische Gefährdungsbeurteilung -

als Instrument des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Veranstalter
DPFA-Weiterbildung GmbH
Täubchenweg 83
04317 Leipzig
Veranstaltungsort
Siehe Veranstalter
Kursdaten
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Teilnehmer max: 0
Dozent(en)

Prof. Dr. Marcus Stück

In jedem Unternehmen ist seit 2014 die Gefährdungsbeurteilung für psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu erfassen (Arbeitsschutzgesetz § 5, Abs. 6). Gewerbeaufsichtsamt, Berufsgenossenschaft, Krankenversicherungen, der Inspektionsdienst Arbeitsschutz oder die Rentenversicherung überprüfen vorliegende Bestätigungen in regelmäßigen Abständen.

 

Bei einer psychischen Gefährdungsbeurteilung werden nachfolgende fünf Schlüsselfaktoren bewertet:

 

1. Arbeitsintensität unter Berücksichtigung des Zeitdrucks

 

2. Dauer, Lage und Verteilung der Arbeitszeit

 

3. persönlicher Handlungsspielraum im Bereich der Arbeitsinhalte und das Arbeitspensum

 

4. soziale Beziehungen, insbesondere zu Vorgesetzten

 

5. Arbeitsumgebungsbedingungen (hier insbesondere die Lärmbelästigung)

(Quelle: Fuchsbrief 72. Jahrgang / 22 vom 19. März 2018)

Als wichtigstes Instrument des betrieblichen Gesundheitsmanagements hilft die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen Ihrem Unternehmen, Arbeitsanforderungen und die Beanspruchung der Mitarbeiter zu erfassen und zu bewerten. So können Sie bedarfsorientiert Maßnahmen ableiten, die die Ressourcen Ihres Unternehmens stärken und die Gesundheit und Leistungskraft Ihrer Belegschaft erhalten.

 

Bildunsgeinrichtungen, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, Ämter und Behörden sowie

Klein- und mittelständige Unternehmen