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Eignung / Eignungsfeststellung pflegerisch (nach § 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB III: Feststellung, Verringerung und Beseitigung von Vermittlungshemmnissen)

Die gestellten Anforderungen an die Pflegekräfte werden durch Außenstehende und Nichtfachkräfte häufig unterschätzt. Gemeinsam mit den Teilnehmern sollen deren Eignung für pflegerische Berufe im Maßnahmeverlauf kenntlich gemacht werden. 
 
Um eine zielgerichtete berufliche Entscheidung zu fällen sowie eine Fluktuation aus dem Beruf zu vermeiden, ist eine intensive fachliche Beschäftigung und eine persönliche Auseinandersetzung hinsichtlich der Eignung für einen Pflegeberuf eine entscheidende Voraussetzung.
Die Maßnahme ist so angelegt, dass die gestellten Anforderungen an die Persönlichkeit einer Pflegefachkraft erarbeitet werden und die Teilnehmer sich mit einigen ausgewählten Inhalten der Pflegeausbildung befassen.
 
Die Maßnahmeteilnehmer sollen während der Eignungsfeststellung und insbesondere im Verlauf der betrieblichen Erprobung erkennen, ob sie den gestellten Anforderungen persönlich und fachlich entsprechen können. Die Teilnehmer sollen nach Absolvierung der Maßnahme in der Lage sein, ihre Stärken in dem Berufsfeld zu erkennen, Schwächen zu analysieren und ggf. diese durch weitere Qualifizierungsmaßnahmen zu festigen bzw. abzubauen. Die Auswertung der Maßnahme und die Ergebnismitteilung an den Leistungsträger erfolgt durch den Lehrgangsleiter.
Arbeitssuchende und Arbeitslose sowie Arbeitnehmer, welche einen Anspruch auf Förderung haben. Insbesondere werden dabei Teilnehmer aus pflegerischen Berufen bzw. sozialen Berufen, die längere Zeit nicht mehr in einem Pflegeberuf tätig waren, angesprochen oder die Interessen für eine neue Tätigkeit im Pflegebereich haben.
 
Als Zugangsvoraussetzungen für die Maßnahmen gelten:
  • Förderfähigkeit der Teilnehmer
  • gesundheitliche und persönlich Eignung
  • Interesse an pflegerischen Berufen
  • Teilnahmebescheinigung