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Apallisches Syndrom

Alltagsbegleiter/Betreuungskräfte-Fortbildung

Das Wachkoma (apallisches Syndrom) ist ein Zustand zwischen tiefer Bewusstlosigkeit (Koma) und bewusstem Wachsein. Wachkomapatienten sind nicht ansprechbar, leiden oft an starken Spastiken und Störungen der taktil-kinästhetischen Wahrnehmung, fehlender Sitzstabilität und Kopfkontrolle. Manchmal ist eine künstliche Beatmung notwendig. In dieser Weiterbildung erhalten Sie Anregungen, taktile Informationen über verschiedene Materialien weiterzugeben, um die Körperwahrnehmung des Betroffenen zu verbessern oder zu erhalten. Ihnen werden Impulse zur Förderung geistiger und körperlicher Aktivierungen gegeben, wie das Umsetzen und Unterstützten von Alltagsbewegungen (z.B. mit der Hand des Klienten dessen Gesicht eincremen).

Inhalte:
- Definition apallisches Syndrom und Synonyme
- Zusammenhang zwischen Bewusstsein und Vigilanz
- Ursachen des apallischen Syndroms
- Diagnostik und Einschätzungskriterien
- Therapie und Interdisziplinäre Zusammenarbeit
- Ethische Fragestellungen

Betreuungskräfte/Demenzbetreuer/Alltagsbegleiter, alle Interessierten aus dem Gesundheits- und Sozialwesen/Pflegende Angehörige/Nachbarschaftshelfer

  • Teilnahmebescheinigung