Zum Inhalt springen

Seminar 4.3: Kinder mit LRS, Legasthenie (Lese- und Rechtschreibschwäche)

Seminarreihe 4 „Teilleistungsstörungen erkennen und fördern“

Veranstalter
DPFA-Weiterbildung GmbH
Staße der Nationen 99-101
09113 Chemnitz
Veranstaltungsort
Siehe Veranstalter
Kursdaten
Preis: 95,00 €
Teilnehmer max: 16
Zeitumfang: 6 UE
Unterrichtszeiten: 14:00 bis 19:00 Uhr
Ansprechpartner
Fördermöglichkeit(en)
  • Bildungsprämie
Dozent(en)

 

Ute Lindemann - Integrative Lerntherapeutin M.A.

Wichtiger Hinweis
Alle Seminare der Seminarreihe können unabhängig voneinander gebucht werden.
Ihre Anfrage / Anmeldung zum Kurs QW-6317/2249

 

Die Lese- und Rechtschreibstörung ist eine umschriebene und vor allem bedeutsame Beeinträchtigung des Erlernens des Lesens und Schreibens, die nicht durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine eindeutig unangemessene Beschulung erklärbar ist. Es gibt eine deutliche Diskrepanz zwischen den Leistungen des Lesens und Schreibens zu den übrigen Lernleistungen und im Vergleich zu den Lese- und Rechtschreibleistungen gleichaltriger Kinder.

 

Für die Entstehung einer Lese- und Rechtschreibstörung wird eine bestimmte genetische Disposition, die besondere biologische Prozesse im Gehirn beeinflusst, verantwortlich gemacht. Aber auch äußerliche Umwelt- und Entwicklungseinflüsse (familiäre, schulische, gesellschaftliche, kulturelle) begünstigen die Entstehung bzw. Ausprägung einer LRS. Das zentrale Problem von LRS-Betroffenen sind Defizite in der Sprachwahrnehmung und Sprachverarbeitung. Diese Bereiche sind fundamental für das Erlernen des Lesens und Schreibens.

 

Für Kinder, die eine ausgeprägte Lese- und Rechtschreibstörung haben, kann der Schulbesuch zur Tortur werden, denn die Kulturtechniken Lesen und Schreiben werden in allen Fächern und Kontexten der Schule benötigt, gefordert und vorausgesetzt.

 

Im Seminar wird zum einen auf die Entstehung der LRS, ihre Symptome, begleitende Störungen und Verhaltensprobleme sowie Auswirkungen auf die anderen Schulfächer, die Persönlichkeitsentwicklung betroffener Kinder und Grenzen schulischer LRS-Förderung eingegangen. Zum anderen werden Möglichkeiten aufgezeigt, noch „nicht entdeckte“ Risikokinder zu erkennen, wie die Integration der LRS-Schüler gelingen kann und welche schulischen und außerschulischen Fördermöglichkeiten es auch im Zusammenhang mit dem Nachteilsausgleich speziell im Fach Deutsch, aber auch darüber hinaus, gibt.

Lehrkräfte

  • Teilnahmebescheinigung