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Seminar 4.2: Kinder mit Dyskalkulie (Rechenschwäche)

Seminarreihe 4 „Teilleistungsstörungen erkennen und fördern“

Veranstalter
DPFA-Weiterbildung GmbH
Staße der Nationen 99-101
09113 Chemnitz
Veranstaltungsort
Siehe Veranstalter
Kursdaten
Preis: 95,00 €
Teilnehmer max: 16
Zeitumfang: 6 UE
Unterrichtszeiten: 14:00 bis 19:00 Uhr
Ansprechpartner
Fördermöglichkeit(en)
  • Bildungsprämie
Dozent(en)

Ute Lindemann - Integrative Lerntherapeutin M.A.

Wichtiger Hinweis
Alle Seminare der Seminarreihe können unabhängig voneinander gebucht werden.
Ihre Anfrage / Anmeldung zum Kurs QW-6316/2248

Unter Dyskalkulie versteht man die Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine eindeutig unangemessene Beschulung erklärbar sind. Betroffen sind grundlegende Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division. 

 

Dyskalkulie ist in den meisten Fällen auf angeborene, organische Faktoren zurückzuführen und zeigt sich durch Orientierungs- und Wahrnehmungsstörungen, die insbesondere die Raum- und Zeitorientierung, die visuelle Wahrnehmung, die visuelle Vorstellungskraft und das Gedächtnis betreffen. Rechenschwache Kinder haben Schwierigkeiten, wichtige von unwichtigen Informationen zu unterscheiden, Sinneseindrücke richtig einzuordnen und mit vorhandenen Erfahrungen zu verbinden. An dieser Stelle ist schon erkennbar, dass es neben der eigentlichen Rechenstörung im Entwicklungsverlauf zu begleitenden und manchmal das eigentliche Problem überlagernden Störungen und Beeinträchtigungen bei den betroffenen Schülern kommen kann. 

 

Im Seminar erfahren Sie, welche Auffälligkeiten, Erscheinungsformen und Möglichkeiten der Erkennung von Risikoschülern bzw. betroffenen Schülern es gibt, was Ursachen und Risiken der Rechenstörung sind, welche Möglichkeiten der schulischen und außerschulischen Förderungen nutzbar sind und wie Schule und externe Partner in der Zusammenarbeit mit Eltern positiv im Umgang mit der Dyskalkulie wirken können. 

 

Viele Schulen lehnen die Anwendung eines Nachteilsausgleichs für Dyskalkulieschüler ab mit der Begründung, es gäbe dafür keine gesetzlichen Grundlagen. An dieser Stelle bietet sich Diskussionsstoff und vor allem auch ein Grund, sich mit den bestehenden Gesetzlichkeiten auseinander zu setzen und Lücken zu finden, für betroffene Schüler Arbeits- und Lernerleichterungen umzusetzen.

Weiterhin werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie betroffene Schüler in der Schule, aber auch außerschulisch begleitet und gefördert werden können, welche integrativen Ansätze es gibt, um das Problem zu bewältigen, wie mit Eltern und externen Partnern zusammen gearbeitet werden kann und welche Empfehlungen es für Leistungsbewertungen geben könnte.

Lehrkräfte

  • Teilnahmebescheinigung