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Seminar 4.1: Kinder mit ADS/ ADHS

Seminarreihe 4 „Teilleistungsstörungen erkennen und fördern“

Veranstalter
DPFA-Weiterbildung GmbH
Staße der Nationen 99-101
09113 Chemnitz
Veranstaltungsort
Siehe Veranstalter
Kursdaten
Preis: 115,00 €
Teilnehmer max: 16
Zeitumfang: 7 UE
Unterrichtszeiten: 09:00 bis 15:00 Uhr
Ansprechpartner
Fördermöglichkeit(en)
  • Bildungsprämie
Dozent(en)

 

Ute Lindemann - Integrative Lerntherapeutin M.A.

Wichtiger Hinweis
Alle Seminare der Seminarreihe können unabhängig voneinander gebucht werden.
Ihre Anfrage / Anmeldung zum Kurs QW-6314/2247

 

ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung) und ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Störung) sind neurobiologische Erkrankungen, die sich erheblich auf psychosoziale Faktoren auswirken können. Dies macht sich besonders in der Schule bemerkbar, weil Kinder hier lernen müssen, Aufmerksamkeit zu fokussieren, Konzentration für Abläufe und Aktionen aufzubringen, sich selbst zu kontrollieren und zu regulieren. All das gelingt AD(H)S Betroffenen nicht. Zwangsläufig kommen sie schnell an die Grenzen von Normen und Regeln, übertreten diese regelmäßig und fallen so mit unangepasstem und von der Umwelt als provozierend bewertetem Verhalten auf. 

 

Im Seminar erfahren Sie, was Mütter über ihre „Hyppies“ berichten, wie Lehrer das Verhalten von ADHS-Kindern bewerten und welchen Einfluss diese auf die Gruppendynamik in Klassen haben, aber auch, wie sich diese Kinder selbst empfinden, was sie für Erfahrungen mit ihrer Umwelt haben, wie sich ADHS in der Adoleszenz und im Erwachsenenalter bemerkbar macht. Gern werden mit Ihnen aber auch Erkundungen versucht, positive Aspekte dieser Entwicklungsstörung zu eruieren und mit einem Perspektivwechsel vielleicht auch einen Standpunktwechsel in Bezug auf diese Kinder zu versuchen. 

 

Sie werden über Therapie- und Behandlungsformen bei ADHS informiert, lernen Tipps und Tricks kennen, wie Sie diese Schüler am Unterricht beteiligen können, was Ihnen im unterrichtlichen Ablauf helfen kann, erfahren aber auch, was nicht förderlich oder gar  kontraproduktiv ist. Mehr als bei allen anderen Störungen sollte man als Pädagoge und/oder Therapeut immer seine eigene Haltung zum Betroffenen reflektieren und wissen, wie das eigene Verhalten auf diese hoch sensibilisierten Kinder wirkt.

 

Für den Beratungsansatz mit den Eltern wird darauf eingegangen, wie Beratungs-, Auswertungs- und Konfliktgespräche gestaltet werden können, aber auch, wie Tagesabläufe, Beziehungsgestaltung und Ernährungsverhalten die ADHS-Symptomatik beeinflussen können.

Lehrkräfte

  • Teilnahmebescheinigung