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Seminar 2.1: Unterrichtsstörungen – erkennen, intervenieren

Seminarreihe 2 „Classroom-Management“

Problematisch für Lehrerinnen und Lehrer ist gewöhnlich nicht das Unterrichten des eigenen Faches, sondern der Umgang mit der Klasse oder einzelnen Schülern. Im Durchschnitt müssen rund 15 Minuten der normalen Unterrichtszeit allein dafür aufgewandt werden, überhaupt  einen geordneten und störungsfreien Unterricht hinzubekommen. Das ist sehr viel verlorene Lernzeit!

Gleichzeitig ist es der Aufgabenbereich, auf welchen in der Lehrerausbildung am wenigsten vorbereitet wird. Der „Umgang mit Störungen“ bleibt daher weitgehend dem persönlichen Engagement und der Kompetenz der jeweiligen Lehrkraft überlassen, dabei hängt das Ausmaß von Unterrichtsstörungen entscheidend vom Lehrerverhalten ab. Der Fokus dieses praxisnahen Workshops liegt deshalb nicht allein darauf, wie mit aufgetretenen Störungen umgegangen wird, sondern eben auch darauf, wie durch eine gute Klassenführung den Störungen präventiv entgegengewirkt werden kann.

Die Teilnehmer/innen 

  • reflektieren ihre eigenen Einstellungen und Erfahrungen mit der Thematik „Unterrichts-störungen“

  • erkennen die Bedeutung der Klassenführung für gelingende Lernprozesse

  • ermitteln und bewerten selbstreflexiv die Ursachen von Störungen

  • reflektieren die zentrale Rolle der Lehrkraft und erarbeiten präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Unterrichtsstörungen

 Praxisbeispiele der Teilnehmer werden thematisch einbezogen.

Lehrkräfte

  • Teilnahmebescheinigung