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Lerntherapeutisches Förderzentrum

Basaler Gegenstand der integrativen Lerntherapie ist die Lern- und Entwicklungsförderung im Kindes- und Jugendalter sowie der Beachtung von Lernstörungen. Zentrale Aufgabe stellt dabei das Ressourcenmanagement im Sinne von Lernoptimierung dar. Für die therapeutische Herangehensweise bedeutet das, eine an den Stärken der Kinder orientierte Intervention zu planen, welche die Kompetenzen eines Kindes oder Jugendlichen fördert und dadurch eine positive Lernstruktur wiederhergestellt wird.

Das Ziel des Lerntherapeutischen Förderzentrums der DPFA in Chemnitz ist es demnach – durch die Vermittlung von entsprechenden Strategien – das (sehbehinderte) Kind zu befähigen, selbstständig zu lernen und ihm eine Lernumgebung zu schaffen, indem ihm ein seinen Bedürfnissen und Ressourcen entsprechendes Lernen ermöglicht wird.

Das Lerntherapeutische Förderzentrum der DPFA Bildungsstätte Chemnitz sieht den Schwerpunkt der Arbeit in der Diagnostik, Therapie und Beratung betroffener Kinder, Jugendlicher und deren Angehörigen bzgl. der Teilleistungsstörungen LRS, RS sowie der Beachtung von ADHS und der Stabilisierung der Persönlichkeit des Kindes. Eine ganzheitliche Betrachtungsweise eines Störungsbildes hat an dieser Stelle oberste Priorität.

Erfahrene Lerntherapeuten und Psychologen  stehen Ihnen von Beginn an mit Rat und Tat zur Seite. Beginnend mit einem ersten Telefonat und einem folgenden Kennenlerngespräch bis hin zu einer ausführlichen Diagnostik und anschließenden gemeinsamen Förderplanung begleiten wir Sie sehr gern.

Mit Hilfe des von der Integrativen Lerntherapeutin Isabell Müller (M.A.) entwickelten Konzepts zur Lerntherapie (hochgradig) sehbehinderter Kinder (2014) therapiert diese betroffene Kinder – auch mit bestehender Sehbehinderung – in den Therapieschwerpunkten Rechenschwäche, Lese-Rechtschreibschwäche und Konzentrations- wie auch Aufmerksamkeitsproblematiken.

Allen Teilleistungsstörungen ist gemeinsam, dass die Kinder alles, was mit diesen Fächern zusammenhängt, am liebsten meiden möchten, obwohl es sich häufig um Fächer handelt, die sehr entscheidend für die jeweilige Schullaufbahn sind. Im Lerntherapeutischen Förderzentrum der DPFA wird daher versucht die Kinder zu motivieren, ihre Angst vor unlösbar erscheinenden Schulaufgaben abzubauen – mit dem Ziel die Kinder wieder behutsam an die "ungeliebten" Fächer heranzuführen. 

Wenn Lernprobleme jedoch so massiv werden, dass die Schüler frustriert, die Eltern verzweifelt und die Lehrer hilflos sind, hilft meist keine Nachhilfe mehr. Oft fehlen einzelne Lernvoraussetzungen, um Deutsch oder Mathematik erfolgreich lernen und bewältigen zu können. Genau an diesen Lernvoraussetzungen setzt die integrative Lerntherapie an.

Auf der Grundlage eines gründlichen Beratungsgesprächs und einer umfangreichen Diagnose wird für jedes Kind ein Therapieplan aufgestellt. Darauf basierend findet dann die individuelle Einzeltherapie statt. Die Eltern werden regelmäßig über die Lerninhalte und die Lernfortschritte ihres Kindes informiert und erhalten Rat und Unterstützung bei der Förderung des Kindes.

Im Folgenden sehen Sie einen  möglichen Ablauf einer Therapie:

  1. Telefonisches Beratungsgespräch/ Vereinbarung für ein Anmeldegespräch
  2. Persönliches Beratungsgespräch
  3. Planung eines Diagnostiktermins – Durchführung der besprochenen Diagnostika
  4. Auswertung der Diagnostik, Erstellen eines Förderplans gemeinsam mit Eltern und Kind
  5. Beginn der Therapie – 1h/Woche (à 45min.), Elterngespräch 15 min. nach Therapiestd.  (= insgesamt 60min./Monat)

Parallel zur Therapie mit dem Kind findet ein regelmäßiger Kontakt zu Lehrern, Eltern und evtl. mit behandelnden Psychologen statt.

Grundsätzlich ist Lerntherapie eine private Leistung, die von den Eltern eigenständig bezahlt wird (40 €/Stunde). Einige private Krankenkassen und Krankenzusatzversicherungen übernehmen die Kosten der Lerntherapie. Hierbei lohnt es sich, bei der jeweiligen Krankenkasse nachzufragen.

Die Kosten sind in der Regel steuerlich absetzbar.

Sollten Sie Fragen haben, melden Sie sich gern bei Frau Isabell Müller unter
0371 45 901-114.

Sie berät Sie gern!

Zusammenarbeit zwischen

Kind:
Förderdiagnostik, Förderplanung, Therapie

Eltern:
Vorträge, Beratung, Elternabende, Stundenreflexion, gemeinsame Hilfeplanung mit Kind

Schulen:
Lehrertraining, schulinterne Unterstützung, Förderplanerstellung, Schulbegleitung, Hospitation, Lehrergespräche

Kooperationspartner:
Eingliederungshilfe nach §35a mit ASD, Hilfeplanerstellung, Hilfeplangespräche, Netzwerkarbeit

In Zusammenarbeit mit der freien Weiterbildung der DPFA in Chemnitz bieten wir in unserem  Lerntherapeutischen Förderzentrum zusätzlich Weiterbildungen, Vorträge und Elternabende zu den Themen:

  • Facherzieher für Sprachförderung
  • Lese-Rechtschreibschwäche
  • Rechenschwäche und
  • ADHS in der Schule
  • Sprachentwicklungsstörung

an.