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Sächsischer Bildungsträger DPFA feiert 30. Jubiläum


Über 2.000 Schülerinnen und Schülern lernen derzeit an den 14 allgemeinbildenden DPFARegenbogen-Schulen im Freistaat. Weitere 1.000 absolvieren ihre berufliche Ausbildung an einem der vier Bildungszentren in Sachsen. Die Kurse der DPFA-Weiterbildung GmbH verzeichnen jährlich gut 3.000 Teilnehmer.

Gegründet in Zwickau am 17. August 1990 durch Prof. Dr. Clauß Dietz - gemeinsam mit seiner Frau und Tochter – beschäftigt der private Bildungsträger DPFA 30 Jahre später knapp 500 Angestellte an 10 Standorten in ganz Sachsen. Das Firmenkürzel steht für Deutsche Private Finanzakademie und verdeutlichte zur Zeit der Gründung das Kerngeschäft des Unternehmens: finanz- und betriebswirtschaftliche Umschulungen für Bankkaufleute und Steuerfachangestellte.

Mit der Gründung der ersten Fachschule für Sozialwesen im Jahr 1993 startete auch der zweite Geschäftsbereich in Zwickau. Mit der beruflichen Ausbildung haben mittlerweile sachsenweit mehr als 3.000 Erzieher ihren Abschluss bei der DPFA erworben, allein knapp 1.000 in Zwickau. 2004 eröffnete der freie Träger sein drittes Geschäftsfeld – allgemeinbildende Schulen – mit der Gründung der 1. DPFA-Regenbogen-Grundschule in Zwickau. Im Jahr 2007 übergab Gründer Prof. Dietz das Familienunternehmen an seine Tochter Catrin Liebold.

Heute versteht sich die DPFA als Bildungspartner fürs Leben mit seinen knapp 40 Schulen und Einrichtungen im Freistaat. Für das Geschäftsjahr 2019/20 verbucht das Familienunternehmen einen Umsatz von über 28 Millionen Euro.

Im Mittelpunkt des neuen Schuljahres steht die Umsetzung des Digitalpakts. Mit dem jüngst überreichten Fördermittelbescheid durch Kultusminister Christian Piwarz investiert die DPFA in den kommenden Jahren 1,5 Millionen Euro in die digitale Ausstattung ihrer insgesamt 23 allgemein- und berufsbildenden Schulen. Für die Zwickauer DPFA-Schulen (Grundschule, Oberschule, Gymnasium, Fachschule für Sozialwesen und Berufsfachschule für Sozialwesen) stehen neben dem Ausbau des W-LAN-Netzes sowie der Erneuerung der Server- und Netzwerktechnik auch über 50 Lehrer-Notebooks sowie mehr als 20 digitale Tafeln und interaktive Beamer auf der Anschaffungsliste.

„Die Fördermittel unterstützen uns beim konsequenten Ausbau digitaler Lehr- und Lernmethoden“, so DPFA-Hauptgeschäftsführerin Catrin Liebold und fährt fort: „Während der Zeit des Homeschooling kamen bereits das passwortgeschützte Schul-Intranet, die Online-Plattform Lernsax sowie Videokonferenzen zum Einsatz.“

Im Geschäftsbereich Weiterbildung fokussiert sich die DPFA auf pädagogische Fortbildungen sowie Angebote im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Mit der Akademie für Arbeitsgesundheit (AfAG) ist die DPFA Experte für die digitale Analyse der psychischen Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Arbeitsalltag. Die AfAG entwickelt darauf aufbauend Maßnahmen zur Verbesserung der mentalen Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Weitere Informationen unter www.dpfa-arbeitsgesundheit.de.

Das polnische Tochterunternehmen DPFA Europrymus Sp. z o.o., gegründet im Jahr 2005, beschäftigt am Standort Zgorzelec mehr als 50 Mitarbeiter. Im Schuljahr 2019/20 besuchten knapp 350 Kinder und Jugendliche Kindergarten, Grundschule und Lyzeum (polnisches Pendant zum Gymnasium) der DPFA Europrymus Sp. z o.o. Die Gesellschaft verbucht für das abgeschlossene Geschäftsjahr rund 1,1 Millionen Euro Umsatz.

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Bildunterschriften

Bild 1: Digitalpakt-Mittel: Für die Zwickauer DPFA-Schulen stehen 20 digitale Tafeln auf der Anschaffungsliste. // Bildquelle: Maik Ssyckor-Köhler

Bild 2: Am 9. Juli 2020 erhielt DPFA-Hauptgeschäftsführerin Catrin Liebold den Bewilligungsbescheid von Sachsens Kultusminister Christian Piwarz in Höhe von 1,5 Mio. Euro Digitalpakt-Fördermittel. // Bildquelle: DPFA