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Sächsischer Bildungsträger DPFA bleibt auf Wachstumskurs


Fast 1.000 neue Schüler starten zum Schuljahresbeginn ihren Bildungsweg an den allgemein und berufsbildenden Schulen der DPFA in ganz Sachsen.

Mit über 800 Absolventen der allgemeinbildenden DPFA-Regenbogen-Schulen sowie Berufs(fach)schulen und knapp 3.300 Teilnehmern von Weiterbildungsangeboten im Geschäftsjahr 2018/19 zählt die DPFA zu einem der führenden privaten Bildungsträger für Schule, Aus- und Weiterbildung in Sachsen. Das Zwickauer Familienunternehmen verbucht - mit zehn Standorten sowie fast 500 Mitarbeitern im Freistaat - für das Geschäftsjahr 2018/19 einen Umsatz von 26,5 Millionen Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Größtes Wachstumsfeld sind die allgemeinbildenden Schulen. Mit einer Weiterempfehlungsquote von 93 Prozent steigt die Nachfrage seit Gründung der ersten Grundschule im Jahr 2004 in Zwickau kontinuierlich. Zum Schuljahr 2019/20 besuchen sachsenweit über 1.800 Schüler die DPFA-Regenbogen-Schulen (Grundschulen, Oberschulen sowie Gymnasien) an den insgesamt acht allgemeinbildenden Standorten zuzüglich 250 Kita- und Hortkinder. Hinzu kommen mehr als 1.200 Berufs(fach)schüler in den Ausbildungsrichtungen Sozialassistent, Erzieher und Logopäde an vier Standorten sowie Verkäufer im Einzelhandel in Chemnitz und Fachoberschüler in Leipzig.

Im Mittelpunkt des neuen Schul- und Geschäftsjahres steht die Umsetzung des Digitalpakts. Mit der jüngst erlassenen Förderrichtlinie zum Ausbau der digitalen Infrastruktur an sächsischen Schulen erhält die DPFA in den kommenden fünf Jahren insgesamt 1,5 Millionen Euro, um die bestehende IT-Struktur und die medienpädagogische Kompetenz der Lehrer auszubauen, gefolgt vom zusätzlichen Erwerb digitaler Medien wie interaktive Tafeln und Tablets.

„Das vergangene Geschäftsjahr war geprägt von wichtigen Unternehmensentscheidungen“, resümiert DPFA-Hauptgeschäftsführerin Catrin Liebold und fährt fort: „Wir haben uns in der beruflichen Ausbildung auf Sozialberufe, und damit auf unsere Kernkompetenz, fokussiert. Für unsere allgemeinbildenden Schulen halten wir für das neue Schuljahr an den bisherigen Stundentafeln fest.“

Während staatliche Schulen nach den Sommerferien Stunden u.a. in Mathematik, Deutsch und Englisch kürzen, profitieren DPFA-Schüler im Schuljahr 2019/20 von den damit einhergehenden komprimierten Lehrplänen des Kultusministeriums. Sie verfügen über mehr Zeit, zur Vertiefung des staatlich vorgegebenen gestrafften Unterrichtsstoffs.

Im Geschäftsbereich Weiterbildung fokussiert sich die DPFA künftig auf pädagogische Fortbildungen und das Thema Gesundheitsmanagement. Mit der Akademie für Arbeitsgesundheit ist die DPFA Experte für psychische Gefährdungsbeurteilungen, einer Untersuchung, um stressbedingte Arbeitsbelastungen zu analysieren und ein gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld zu entwickeln. Weitere Informationen unter www.dpfa-arbeitsgesundheit.de.

Das polnische Tochterunternehmen DPFA Europrymus Sp. z o.o., gegründet im Jahr 2005, beschäftigt am Standort Zgorzelec mehr als 50 Mitarbeiter. Im Schuljahr 2019/20 besuchen knapp 350 Kinder und Jugendliche Kindergarten, Grundschule und Lyzeum (polnisches Pendant zum Gymnasium) der DPFA Europrymus Sp. z o.o. Die Gesellschaft verbucht für das abgeschlossene Geschäftsjahr 1 Million Euro Umsatz.

DPFA unterstützt Kampagne „Freie Schulen – Gleiche Schulen“ Als Mitglied des Verbandes deutscher Privatschulen Sachsen/Thüringen und des Verbandes Sächsischer Bildungsinstitute unterstützt die DPFA den Appell der Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände freier Schulträger in Sachsen (LAGSFS) hinsichtlich der Gleichstellung der freien Schulen. Der private Bildungsträger wirbt für die Unterzeichnung der Petition unter www.openpetition.de/!gflj. Die LAGSFS fordert die gleiche finanzielle Ausstattung staatlicher und freier Schulen, Durchlässigkeit des Systems bei Personalwechsel und gleichen Zugang zu Fördermitteln für freie und staatliche Schulen. Den Film zur Petition gibt es hier zu sehen!

 

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