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Forschungsarbeit der DPFA Hochschule Sachsen

Diese interdisziplinäre, multimethodologische Forschungsausrichtung war hinsichtlich der Kooperation mit anderen Institutionen bzw. Instituten notwendig. Vor diesem Hintergrund wurden z.B. die chrono-psycho-biologische Forschungen und v.a. ihre Verzahnung mit sozialwissenschaftlich erhobenen Daten in Bildungs- und Gesundheitskontexten zum Alleinstellungsmerkmal des Forschungsvorgehens an unserer Hochschule ausgebaut und boten der DPFA Hochschule Sachsen fachübergreifend zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten.

Die Forschungsschwerpunkte entstanden aus der Orientierung an wissenschaftlichen Profilen der Hochschule und gesellschaftlichen Bedürfnissen im Wissenschaftsgebiet.
Inhalt der Hochschulbildung war der Erwerb von Fähigkeiten zur studentischen Forschung, die den Studierenden die Möglichkeit gaben, Systematik und Methodik der Forschung anzuwenden und im lebendigen, wissenschaftlichen Diskurs Forschungserfahrung zu erwerben. 

Fünf wissenschaftliche-methodologische Forschungszugänge

1. Erlebnisorientierter Zugang
Wahrnehmen des Forschungsfeldes durch die Forscher, wobei diese Erlebnisse zum besseren Verständnis und Präzisierung der Forschungsfragen notwendig sind. Dies gilt als eine wesentliche Voraussetzung für die Forschung in den weiteren Zugängen.

2. Qualitativ-phänomenologischer Zugang
Interviews, Inhalts- und Textanalysen, Beobachtungen

3. Quasiexperimentelle biopsychosoziale Feldstudien
Feldforschung, VG-KG Design, quantitativ-empirische Forschung

4. Experimentelle, biopsychologische Laborstudien
Untersuchung unter standardisierten experimentellen Bedingungen

5. Praxis - Ableitung (Interventiver Zugang)
Transfer in Praxis-Anwendung

Drittmittel

Durch die Initiative von Prof. Dr. Sandra Fleischer konnten Drittmittel für verschiedene Forschungsprojekte eingeworben werden.
Darunter zählten ein Projekt im Bereich Evaluationsforschung mit der MDR Medienforschung, dem Deutschen Roten Kreuz und die Weiterentwicklung des Thüringischen Bildungsplans im Auftrag des Thüringischen Kultusministeriums (Zusammenarbeit von Prof. Dr. Sandra Fleischer und Dr. Daniel Hajok).

Forschungsberichte der DPFA Hochschule Sachsen