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Zum Schuljahresende gab´s in Chemnitz mächtig viel Theater

Während der Projektwoche am Schuljahresende widmet man sich an den DPFA-Regenbogen-Schulen Chemnitz (Grundschule, Oberschule und Gymnasium) gern literarischer Themen. Diesmal standen „Max und Moritz“, „Geschichten aus 1001 Nacht“ sowie die „Westside Story“ auf dem Programm.

Klassen-, fach- und schulübergreifend wurden in der Projektwoche vor Schuljahresende drei wunderbare...

Klassen- , fach- und auch schulübergreifend erarbeiteten sich die Jungen und Mädchen der verschiedenen Schulen für ihr Literaturprojekt die Bühne. Sie mussten sich mit den Texten auseinandersetzen, Szenen erarbeiten und proben, Szenenbilder überlegen und Requisiten bauen und sich, je nach dem welches ihr Projektstück war, auch mit der Geschichte drumherum vertraut machen.

So vertieften sich die Schülerinnen und Schüler der ersten bis dritten Klassen unter Anleitung ihrer Erzieher und Klassenlehrer in die Abenteuer von „Max und Moritz“. Einem Außenstehenden mag das leicht erscheinen, aber die Kids steckten ganz viel Arbeit und Engagement in ihre Arbeit. Belohnt wurden sie mit großem Applaus zur Aufführung am Donnerstagnachmittag (27. Juni).

Die Schüler der vierten und fünften Klassen beschäftigten sich in ihrer Projektwoche mit den „Geschichten aus 1001 Nacht“: Dafür suchten sie sich drei der bekanntesten Geschichten aus der großen Sammlung aus und ließen für ihre Bühnenversion ebenfalls Scheherazade die Rahmengeschichte erzählen. Am Vormittag des 28. Juni brachten sie dann Sindbads Abenteuer, Alibaba samt seiner Räuber und Aladins Wundergeschichten auf die Bühne in der Cafeteria der Schule. Wie gelungen ihre Bearbeitung war, bewies der johlende Applaus ihrer großen und kleinen Mitschüler!

Auf diesen hofften natürlich auch die Mädchen und Jungen der sechsten und siebten Klassen (Oberschule und Gymnasium), als sie ihre Projektarbeit „Westside Story“ zum Bühnenleben erweckten. Auch sie hatten nur eine Woche Zeit, um sich darauf vorzubereiten. Dazu gehörte unter anderem, sich das Stück auszugsweise als Film anzuschauen, einzelne, wesentliche Szenen zu erarbeiten und sie musikalisch, tänzerisch und schauspielerisch umzusetzen. Entsprechende Requisiten und Kostüme durften ebenfalls nicht fehlen und auch die Beschäftigung mit den 50er Jahren nicht. Hier sollten die Schülerinnen und Schüler recherchieren, wie das Leben in 50ern wohl tatsächlich war.

Doch zurück zum Stück! In dessen Vorbereitung gab es nämlich für ganz besonders Neugierige ein Ausflug zur Oper Chemnitz. Gemeinsam mit Fachlehrer Ralf Trommler durften einige Schüler einer echten Generalprobe beiwohnen, im Nachhinein den Musikern Fragen stellen und schließlich einen echten Blick hinter die Kulissen werfen.

Die Aufführung selbst wurde ebenso wie die ihrer Schulkameraden bejubelt und gefeiert. Da hat sich die viele Arbeit ja gelohnt!