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Wissensförderung unter Tage! Zehntklässler erkunden Silberbergwerk Freiberg

Warum heißt das Erzgebirge Erzgebirge? Was hat es mit der Geschichte des Bergbaus auf sich? Was ist das Markscheidewesen? Und wozu braucht man eine Scheidebank? Wer bis hierher nur Bahnhof versteht, sollte weiterlesen oder sich, so wie die Zehntklässler des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Augustusburg, auf Exkursion ins Silberbergwerk Freiberg begeben!

Eine besonders lehrreiche Exkursion führte die Jungen und Mädchen der zehnten Klasse des...

Diese scheuten nämlich weder das Abenteuer noch die Seilfahrt im Förderkorb. 150 Meter ging es für die Jungen und Mädchen in Begleitung ihrer Fachlehrerin Katrin Korndörfer hinab in den Schacht der Reichen Zeche des Silberbergwerkes Freiberg.

Zuvor wurden sie in Schutzleidung gesteckt und mit Helm und Geleucht ausgestattet und dann wartete auf sie ein spannender Untertage-Lehrpfad. Der verfügt über eine Gesamtlänge von etwa 300 Metern und bietet dabei jede Menge Wissenswertes rund um den Bergbau der Region.

„Die Schüler lernten außerdem Grundlegendes über das Markscheidewesen“, erklärt Katrin Korndörfer und ergänzt, dass die ziemlich wissbegierigen und neugierigen Schüler sich auch selbst an der Vermessung eines Schachtganges versuchen durften.

Selbstverständlich erfuhren sie viel über die Geschichte des Bergbaus, die Geologie der Freiberger Lagerstätten und besonders Aspekte der Bergbautechnologie. Dazu gehörte ein Besuch der Scheidebank. An dieser wurde nämlich einst das Erz vom tauben Gestein getrennt und zwar von Hand. Wie das war, gehörte selbstverständlich ebenso zum Erfahrungspaket.