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Winterwerkstatt macht Grundschüler zu Polar-Abenteurern

Wissen, Recherche, Geschicklichkeit und Teamwork waren zur diesjährigen Winterwerkstatt der DPFA-Regenbogen Grundschule Chemnitz gefragt. Die ganze Schule wurde zur Forschungsstation in der die jungen Abenteurer sechs polarreife Aufgaben lösen mussten.

Mit der Winterwerkstatt beendete die DPFA-Regenbogen Grundschule Chemnitz das erste Schulhalbjahr....

Zwei Tage lang zogen zwölf Schülergruppen durch ihr Schulhaus. Dafür wurden die Jungen und Mädchen der insgesamt acht Klassen einmal bunt durcheinandergewürfelt, so dass in jedem Team Schüler aus jeder Klassenstufe vertreten waren.

Dazu bekamen sie typische Namen wie: die Handschuhe, die Mützen oder die Schlittschuhe. Andere hießen Eisbären oder Pinguine. Dann gab es noch die Snowboarder und die Skifahrer. Manche waren als Schlitten oder Schneemobil unterwegs und schließlich fanden sich noch die Schneeflocken und die Schneemänner.

Nicht weniger ungewöhnlich waren die Aufgaben, die an insgesamt sechs Stationen absolviert werden mussten. Mal ging es um Teamwork und wie man eine knifflige Aufgabe löst. So sollten etwa mit Dominosteinen möglichst große Wintermotive gestellt und ein unglaublich hoher Turm gebaut werden. Der höchste erreichte immerhin die stattliche Höhe von 2,92 Meter. Ungelogen! Das Ganze zum Einsturz zu bringen, machte übrigens nicht nur den Grundschülern Spaß.

Und weil die olympischen Winterspiele auf dem Plan stehen, wurde zum Beispiel eine thematisch passende Ausgabe der Schülerzeitung Emil in Angriff genommen. Das bedeutete, dass jede Gruppe die entsprechenden Aufgaben eines Redakteurs, Texters oder Layouters vergab und dann gemeinsam Seiten gestaltete. Selbstverständlich stand auch hier immer ein kompetenter Ansprechpartner parat. Aber es war Sache der Kinder, ihre Zeitung zu entwerfen.

Ein bisschen um die Ecke denken mussten man, wenn sich die Gruppen in einen der Escape-Räume begaben: Zahlenknobeleien, Sprachrätsel und vieles mehr wollten gelöst werden, bevor man die benötigten Schlüssel für das große Geheimnis errang. Letzteres war übrigens das gut gehütete Kuchenrezept eines Bewohners der Forschungsstation.

Und plötzlich standen die Schülerinnen und Schüler vor der Frage: Wie baut man eigentlich ein Iglu? Mangels Schnee wurden Zuckerstückchen zu Baumaterial und bevor es los ging, diskutierten die Baumeister in der Regel lautstark die verschiedenen Bauweisen. Als Ergebnis sollte ein Iglu herauskommen, welches einen Raum umschloss und quasi Schutz vor Wind und Wetter bot.

Ach so, den Rütteltest sollte es auch noch bestehen. Nicht weniger Geschick war vonnöten, als etwa mit den Händen gestrickt wurde oder Origami-Figuren gefaltet werden wollten oder man mit Köpfchen und Sportlichkeit gegeneinander antrat.

Wahrer Forschergeist war gefragt, als die Aufgabe lautete, einen Vortrag über verschiedene Bewohner der Tierwelt vorzubereiten. Dafür stand eine ansehnliche Bibliothek zur Verfügung und via Tablet konnte im Internet recherchiert werden. Das ganze musste selbstverständlich auch noch vor der eigenen Gruppe präsentiert werden, was sicher nicht jedermanns Sache ist, aber in allen Teams sehr gut gelöst wurde.

Das Ziel der verschiedenen Werkstätten, die während des Schuljahres durchgeführt werden, ist, bereits gelernte und erworbene Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse in einem klassenübergreifenden Umfeld, jenseits des sonst üblichen Unterrichts anzuwenden. Der gemeinsame Spaß soll natürlich nicht zu kurz kommen und es werden auch und gerade während der Werkstatt soziale Kompetenzen geübt und gefördert.

Noch mehr Fotos gibt es übrigens bei Facebook!