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Wenn Kinder auf den Schnee warten – Neue Wintergedichte!

„Kann ich auch einfach selbst ein Gedicht schreiben?“ Diese Frage hörte Deutschlehrerin Ulrike Schindler in ihrer 4b der DPFA-Regenbogen Grundschule Chemnitz nicht zum ersten Mal. Was dabei herauskommt, kann man hier lesen!

Das Wintergedicht aus der Klasse 4b der DPFA-Regenbogen Grundschule Chemnitz zeigt, wie sehr sich...

Auf dem Unterrichtsprogramm stand Literatur; Gedichte, um genauer zu sein. Fragen über Fragen wollten beantwortet werden: Was ist eigentlich ein Gedicht? Müssen sich Verse immer reimen? Und wie ist das mit dem Sprachrhythmus?

Um sich mit damit zu beschäftigen, hatten die Kinder der Klasse 4b der DPFA-Regenbogen Grundschule die Aufgabe bekommen, sich selbst ein Gedicht auszusuchen. Die meisten taten das auch. Nur Clara Straach überraschte mit einem selbstverfassten Gedicht und das wollen wir euch nicht vorenthalten:



Winter


Schneebälle wirbeln durch den Wald,
und es ist ziemlich kalt.

Jedes Kind weiß gleich Bescheid,
jetzt ist Winterzeit.

Die Winterlandschaft ist so schön,
alle wollen rodeln gehen.

Schneeballschlacht ist so schön,
wir wollen gar nicht nach Hause gehen.

Handschuh, Mütze und ein Schal,
sind im Winter die beste Wahl.

Der Schneemann bekommt eine rote Nase,
die mobbst sich auch gern ein hungriger Hase.

In den Futterkrippen liegen Eicheln und Heu,
sind diese leer, füllt der Förster sie neu.

Hamster und Igel sind erst wieder erwacht,
wenn die Frühlingssonne lacht.

Viele Vögel zieht es nach Afrika,
im Frühling sind sie wieder da!

In den Häusern leuchten die Kerzen,
bringen Wärme in unsere Herzen.

In diesem Sinne hoffen wir auf einen Winter, der noch kommen möge! (9. Januar)
Inzwischen sind noch weitere Gedichte eingetroffen und so stellen wir dieses hier vor (15. Januar):


Winterzeit (von Henrike Hermann)


Flocken wirbeln durch die Luft.
In jedem Haus ist herrlicher Duft.

Und jedes Kind weiß gleich Bescheid,
Nun ist es endlich wieder soweit.

Der Schneemann trägt auf seinem Kopf,
einen schwarzen Topf.

Der Wald ist ziemlich weiß
und Schneeflocken rieseln leis.

Im Garten steht eine weiße Tanne,
die Mutter nimmt vom Herd die Pfanne.

Stiefel, Schal und Mütze,
Mutter macht uns warme Grütze.

Bei diesem Wetter bleibt jeder gern im Haus,
sogar die weiße Maus.

Nur die Mädchen und Buben,
bleiben nicht in ihren Stuben.