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Und plötzlich ist der Strom weg!

Was es bedeutet, wenn man augenblicklich auf Elektrizität verzichten muss und wie man damit umgeht, erkundeten die Mädchen und Jungen der siebenten Klasse des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Augustusburg am 24. April.

Wie funktioniert unsere Welt ohne Strom? Exkursion Siebtklässler des DPDA-Regenbogen-Gymnasium...

Dafür begaben sie sich auf eine besondere Exkursion, deren Ziel das Wasserkraftwerk Mittweida war. Und weil es ja darum ging, ohne Strom zurechtzukommen, erreichten die Schüler und ihre beiden Lehrer, Caroline Francois und Roy Ahnert, das Wasserkraftwerk zu Fuß. Was folgte war eine Besichtigung des Werkes.

Dabei konnte man ziemlich viel Interessantes über die Wirkungsweise eines Wasserkraftwerkes erfahren. Nicht wenige der jungen Menschen staunten nicht schlecht, vor allem, als es in einer Diskussionsrunde darum ging, zu klären, was ein großer Stromausfall – also nicht nur eine defekte Sicherung in den heimischen vier Wänden – sondern ein Blackout, von dem eine ganze Region oder Stadt betroffen sein kann, bedeutet: Es wird dunkel, fiel den meisten als erstes ein. Es gibt kein WLan mehr, beunruhigte so ein bis zwei. Dann funktionieren die Computer ja gar nicht mehr, also bei niemanden, auch nicht im Krankenhaus oder so!

Die besorgten Gesichter mehrten sich. Die Straßenbahn fährt nicht! – Erstaunlich, was alles mit Strom funktioniert und was nicht, wenn wir ihn nicht mehr haben. Zu überlegen, welchen Stellenwert die Elektrizität im alltäglichen Leben hat und wie schwer es fällt, darauf zu verzichten, war ein wirklich spannendes Thema. Vertieft wurde es durch Rollenspiele, in denen die Schüler sich einer möglichen Blackout-Situation stellen mussten. Und stromlos ging es auch weiter. Das Mittagessen, köstliche Sandwiches, machten die Jungen und Mädchen selbst und natürlich mit viel Spaß.

Höhepunkt des Tages war, die persönliche Erfahrung der Dunkelheit am eigenen Körper zu spüren. Mit verbundenen Augen mussten verschiedenen Gegenstände, Dinge, Sachen erspürt werden. Was es jeweils sein könnte, sollte dann, ebenfalls mit verbundenen Augen, aufgeschrieben werden. Gar nicht so einfach, dass Papier zu treffen, wenn man nichts sieht. Zur Belohnung gab es noch eine Partie „Schwarzlicht-Tischtennis“. Das sah nicht nur ziemlich cool aus, sondern machte diesen Tag endgültig unvergesslich.
Apropos vergessen: Es muss natürlich erwähnt werden, dass dies nicht ohne die Organisation und Einladung von EnviaM möglich gewesen wäre. Dafür ein großes Dankeschön!