Zum Inhalt springen

Tag der offenen Tür: Erfolgreicher Abschluss einer aufregenden Projektwoche

Projektpräsentation und "Tag der offenen Tür" im DPFA-Regenbogen-Gymnasium Augustusburg. Foto: B.F....

Der 3. Februar war für die Schülerinnen und Schüler des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Augustusburg in vielerlei Hinsicht besonders. Zum einen präsentierten sie nach einer aufregenden Projektwoche ihre interessanten Arbeitsergebnisse und zum Anderen luden sie zu einem großartigen, erfolgreichen „Tag der offenen Tür“.

Unbestrittener Höhepunkt des Tages war für alle Beteiligten, Schüler wie Lehrer, die Projekt-Präsentation. Mit viel Einsatz und Begeisterung trugen die einzelnen Teams vor, was sie in der Woche recherchiert, erarbeitet und herausgefunden hatten. Das große Thema lautete diesmal „Mode“. Und nein, es ging nicht etwa darum, wer am besten angezogen ist.

Vielmehr luden die verschiedenen, von den Lehrkräften schon monatelang vorbereiteten Aufgabenstellungen, dazu ein, sich verschiedenen Aspekten des Themas anzunehmen. Während die einen sich zum Beispiel mit der Herkunft von Kleidung auseinandersetzten, kümmerten sich andere darum, wie man sich des Anlasses gemessen, etwa für ein Vorstellungsgespräch, kleidet. Wieder andere fanden heraus, wie sich etwa die Uniform im militärischen Bereich entwickelte und noch eine andere Gruppe widmete sich, dem immer wieder spannendem Thema Schulkleidung.

Das Wichtigste war jedoch, dass die Schülerinnen und Schüler dabei ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse aus vielen verschiedenen Schulfächern, etwa Geographie, Physik, Chemie, Biologie, Mathematik, Ethik, Kunst, Musik und Sport, nutzten, um ihre Aufgaben bestmöglich zu lösen.

Nehmen wir einmal die Aufgabe „Woher kommt unsere Kleidung“! Das wurde anhand des Stoffes Denim, aus dem die Jeans besteht, näher beleuchtet. Immerhin ist dieser Stoff aus der Modewelt nicht wegzudenken und jeder hat mindestens ein Kleidungsstück davon im Schrank. Doch was ist das eigentlich für ein Textil? Wo kommt es her? Welche Rohstoffe werden verarbeitet? Wer produziert und unter welchen Umständen die Rohstoffe? Wie setzt sich der Preis, den der Endverbraucher, also wir, bezahlen, zusammen und ist er auch gerecht? Und das war nur ein kleiner Teil der Fragen, mit denen sich das Team aus Schülern der Klasse acht und neun beschäftigte. Allein dazu gab es neben einer Modenschau auch eine Podiumsdiskussion.

Beim Thema Schulkleidung wiederum führten Jungen und Mädchen der Klassen sechs und sieben unter anderem Umfragen bei ihren Mitschülern, aber auch bei den Eltern durch und kamen zu für sie selbst überraschenden Ergebnissen. So staunte das Auditorium nicht schlecht, als es hieß, dass eine Mehrzahl der Eltern eine Schuluniform befürworte, die Hälfte der Schülerschaft jedoch dagegen sei.

Eine weiteres Team aus Schülern der Klasse sechs erarbeitete verschiedene Szenen des Musicals „Drei Wünsche frei“, die am Nachmittag zu sehen waren. Jedes einzelne der Projekte, auch jene, welche sich mit der Bedeutung von Kostümen am Theater oder der Geschichte der Textilherstellung beschäftigten, war hochinteressant. Sie wurden ebenso, wie alle anderen, im Anschluss in den einzelnen Klassenzimmern erneut in Szene gesetzt und die Besucher des „Tages der offenen Tür“ konnten sich die Details ausführlich erklären lassen.

Das nutzten zahlreiche Besucher, wie etwa Eltern, deren Kinder hier schon zur Schule gehen, noch mehr jedoch waren es Eltern, die ihr Kind gern hier zur Schule schicken möchten. „Wir freuen uns immer sehr über den regen Zuspruch und das große Interesse“, äußerte sich die Schulleiterin des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Augustusburg Angelika Mann und fügte hinzu: „Es begeistert mich selbst immer wieder, zu sehen, wie sich unsere Schülerinnen und Schüler entwickeln und mit welcher Leidenschaft sie auch bei solchen Aufgaben bei der Sache sind.“

Dies ließen sich übrigens weder die DPFA Hauptgeschäftsführerin Catrin Liebold, noch DPFA-Regionalmanager Thomas Gritz entgehen. Beide nutzten diesen besonderen Tag, um sich anzuschauen, was hier gelehrt und gelernt wird.

Drei Schülergruppen waren nicht in das große Motto „Mode“ eingebunden. So kümmerte sich eine um die Ausgestaltung der KiTa „Spatzennest“ und durfte sich dabei kreativ austoben. Physikalisch wurde es stattdessen bei den Jungen und Mädchen eines Teams, welches sich aus der siebten bis neunten Klasse zusammensetzte. Und die Schülerinnen und Schüler der elften Klasse, hatten die Aufgabe, sich mit großen Mathematikern und ihrem Wirken auseinanderzusetzen. Einzig die Klasse fünf verbrachte diese Woche nicht im Schulhaus, sondern auf dem Skihang. Denn auch das ist im Augustusburger Gymnasium der DPFA Chemnitz eine schöne Tradition: die Skiwoche.