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Stadtrallye bringt Chemnitzer Oberschüler und Gymnasiasten in Fahrt

Die meisten Jungen und Mädchen werden ja von ihren Eltern von A nach B gebracht. Das geht oft schneller und einfacher! Doch wie bewegt man sich mit Bus und Bahn durch die Stadt? Das stand am 5. Oktober auf dem Stundenplan der DPFA-Regenbogen-Schulen Chemnitz (Oberschule und Gymnasium) und wir haben uns das mal angeschaut!

Stadtplan, Linienplan und Fahrplan - die Stadtrallye der DPFA-Regenbogen-Schulen Chemnitz...

Der Morgen begann damit, dass alle Klassen, also fünfer, sechser und siebener, auf insgesamt 14 Gruppen zu je acht bis zehn Schülern aufgeteilt wurden. Dank der Patenschaften zwischen den Schülern, kannten sich die meisten schon recht gut.

Diesmal lautete die Aufgabe, sich gemeinsam einen Weg durch die Stadt zu erarbeiten. Dabei wundert es wenig, dass es bereits in der Recherche-Phase der Stadtrallye hier und da zu kleinen Auseinandersetzungen kam. Immerhin sollten fünf, über das ganze Stadtgebiet verstreut liegende, Stationen, gefunden werden.

Also wurden zuerst via Notebook die Adressen recherchiert, außerdem herausgefunden, welche Haltestellen des Öffentlichen Nahverkehrs in der Nähe liegen und welche Linien diese bedienen. Allein das stellte nicht nur die Schüler, sondern bestimmt auch manch Erwachsenen vor eine mittelprächtige Herausforderung.

Zu der gesellte sich dann noch die Aufgabe, Fahrpläne zu studieren, Fahrzeiten mit Laufwegen abzugleichen und dann gemeinsam im Team abzuwägen, welche Streckenführung von A über B nach C wohl die schnellste sei! Denn die Stadtrallye war außerdem ein Wettbewerb: Die Gruppe, die es schaffte alle fünf Stationen zu erreichen und ohne Schummeln als erste wieder in der Schule zu sein, konnte sich Hoffnung auf den Gesamtsieg und einen kleinen Preis machen! Das mit dem Schummeln sei deshalb erwähnt, weil es natürlich immer jemanden gibt, der das wenigstens versuchen möchte. Und so galt eine Ansage, dass nur die Gruppenleiter ihr Handy benutzen dürften und auch nur, wenn es absolut nötig sei.

Punkt acht Uhr begannen die Teams ihre Routen zu planen. Dafür hatten sie eine Stunde Zeit und ab neun Uhr starteten die ersten Gruppen hinaus in den Verkehr. Bis zwei Minuten vor zwölf waren auch 13 von 14 Gruppen wieder zurück. Die letzten brauchten eine viertel Stunde länger und fielen damit aus dem vorgegebenen Zeitrahmen.

Eines stand sofort fest: Es hat allen Teilnehmern, Schülern wie Lehrern, ganz großen Spaß gemacht! Und auch wenn es den Kindern noch nicht ganz klar war, so lernten sie an diesem Tag mehr als eine Lektion. Das es kurz danach in die wohlverdienten Ferien ging, gönnen wir ihnen!