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Seminartag zum Ersten Weltkrieg in Dresden

Am 28. August 2018 unternahmen die Klassen 9 des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Zwenkau zusammen mit den Lehrern Frau Sittel-Felix und Herr Weicker einen Ausflug in das Militärhistorische Museum nach Dresden, um dort an einem Seminartag zum Ersten Weltkrieg teilzunehmen.

Seminartag zum Ersten Weltkrieg in Dresden. Foto: DPFA Zwenkau

Schon am Ende des vergangenen Schuljahres haben wir uns in einem zweitägigen Projekt mit diesem Thema beschäftigt. Nun wollten wir unser Wissen vertiefen und durch konkrete Exponate anschaulich machen. Allerdings waren unsere Lehrer nicht die einzige Begleitung, denn ein Jungoffizier der Bundeswehr, Tino Möhring, welchen wir am Tag zuvor in einer Vorstellungsrunde bereits kennenlernten, schloss sich uns an und leitete den Tag.

Unser erster Eindruck vom Museum war einerseits zwar beeindruckend, andererseits jedoch beinahe auch verstörend, da auf der einen Seite unverkennbar ein riesiger Keil das Gebäude zierte, welcher an den Bombenabwurf auf Dresden im Februar 1945 erinnerte. Zusätzlich war der Komplex von menschlichen Attrappen umzingelt.

Nach einer kurzen Einführung ging unser Seminartag auch schon los. Die Klasse 9a begann mit dem Workshop, während wir, die 9b, mit einer eigentlich nicht geplanten allgemeinen Führung unseren Tag in Dresden starteten. Obwohl viele von uns eigentlich gar keine Lust auf diese Führung hatten, war sie dennoch überraschend informativ und wir lernten beispielsweise, wie Tiere in Kriegen nicht nur genutzt, sondern auch ausgenutzt wurden.

Nach dieser Führung ging es dann um unser eigentliches Thema, den Ersten Weltkrieg. Wir hatten in einem Hands on die Möglichkeit nachzuempfinden, wie sich ein Soldat im Krieg gefühlt haben könnte. Dafür durften wir Sachen wie ein Gewehr oder das Marschgepäck eines Soldaten selbst einmal tragen. Was könnte in einem Soldaten vorgegangen sein, der derart ausgerüstet in den Krieg zieht. Dies diskutierten wir sehr kontrovers.

Danach hatten wir eine mehr oder weniger verdiente Mittagspause in der Cafeteria. Kurz darauf und nach einem weiteren Blick auf die Panzer hinter dem Museum trafen wir uns zur zweiten Führung, nun speziell zum Ersten Weltkrieg und obwohl die Informationen sehr lehrreich waren, wussten wir jedoch den Großteil davon schon. Nun durften wir selber in einem Workshop mit insgesamt vier verschiedenen Gruppen aktiv werden, indem wir verschiedene Aspekte des Krieges beleuchteten, so zum Beispiel die Heimatfront, Propaganda oder das „Leben“ in den Schützengräben. Anschließend führten wir unsere Mitschüler selbst mit Hilfe der Museumsexponate durch unseren Ausstellungsbereich.

Die Zeit war knapp und verging im Fluge. Somit bemerkten wir kaum, dass es schon fast 15 Uhr war und wir uns nun auf den Rückweg begeben mussten. Mit dieser Exkursion erhielten wir noch einmal einen vertieften Einblick in die Thematik des Ersten Weltkrieges.