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Schulhofumbau in Augustusburg läuft wie´ne Eins!

Erster Tag nach den Herbstferien und auf dem Schulhof des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Augustusburg ist nichts mehr, wie es einmal war. Aktuell toben sich hier nicht etwa 180 Jungen und Mädchen, sondern recht beeindruckende Bagger aus. Das Projekt Schulhofumbau läuft auf Hochtouren!

Ein letzter Blick auf die Pläne und endlich geht es los: Angelika Mann, Prof. Clauß Dietz, Dirk...

Davon überzeugten sich am Vormittag des 22. Oktober der Augustusburger Bürgermeister Dirk Neubauer, DPFA-Gründer Prof. Dr. Clauß Dietz, Schulleiterin Angelika Mann, Bauunternehmer Holger Schmidt und Landschaftsarchitekt Lutz Beier von der Firma iproplan.

„Die schweren und vor allem lauten Arbeiten haben wir weitestgehend in den zwei Ferienwochen erledigt“, erklärt Holger Schmidt und ergänzt, dass schon bald ein Teil des Areals wieder für den Pausenbetrieb zur Verfügung stehen solle. „Vier Wochen werden wir wohl noch brauchen, bevor wir den ersten Teilbereich an die Schüler übergeben können.“

Bis dahin findet die Hofpause eben nicht auf dem Hof statt. Aber dank der guten Vorbereitung durch das Team des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums unter Angelika Mann und der wirklich einzigartigen Zusammenarbeit mit der Stadt Augustusburg, werden die möglichen Einschränkungen des Schulalltages relativ gering und erträglich bleiben.

„Wir sind hier recht bauerprobt“, findet Schulleiterin Angelika Mann. „Und für die anstehenden Klausuren in der Sekundarstufe zwei haben wir mit der Stadt ein gutes Arrangement gefunden, welches den Schülern einen reibungslosen Ablauf garantiert. Wir ziehen dafür einfach um!“

Dieser Zusammenhalt zwischen Stadt und Schule ist es auch, die das aktuelle Projekt Schulhofumbau überhaupt erst möglich macht. Prof. Dr. Clauß Dietz bestätigt diesen Eindruck: „Ohne diese Kooperationen mit den Kommunen wären unsere Schulen wie das DPFA-Regenbogen-Gymnasiums hier in Augustusburg gar nicht möglich. Auch weil das Thema Förderung der Bildung, besonders bei freien Schulträgern, in Sachsen so schwierig ist.“

„Man darf ruhig sagen, dass die Prioritäten bei den Investitionen im Freistaat nicht besonders sinnvoll vergeben werden. Der Straßenbau wird beispielsweise deutlich höher gefördert und unterstützt, als etwa der Aus- oder Neubau von Schulen. In einem Land dessen Reichtum auf Bildung beruht, ist das nur schwer nachzuvollziehen und noch weniger zu vermitteln. Dass wir dieses Projekt hier trotzdem in Angriff nehmen können, freut uns natürlich“, äußert sich Augustusburgs Bürgermeister Dirk Neubauer.

Etwa 295.000 Euro sind für den Umbau eingeplant und 175.000 Euro wird davon Augustusburg übernehmen. Dafür bekommen die Jungen und Mädchen des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums auch etwas geboten. Immerhin waren sie und ihre Eltern an der Planung beteiligt, wie Landschaftsarchitekt Lutz Beier betont.

Er erklärt dann auch noch einmal, wie das umgestaltete Areal aussehen soll: So wird es einen klassischen Schulhofbereich geben, auf dem unter anderem zwei Tischtennisplatten Platz haben werden. Sitzgelegenheiten gibt es ebenso und außerdem werden Obstbäume angepflanzt, um die sich in Zukunft die Schüler kümmern sollen. Ein zweiter Bereich ist dem Thema Sport und Spiel gewidmet. Hier sorgen Tore und Co. dafür, dass die Schülerinnen und Schüler sich vor und nach dem Unterricht ein wenig austoben können.

Auf den dritten Teil und dessen Möglichkeiten freut sich besonders die Schulleiterin. Denn die begrünten Treppen eignen sich hervorragend als grünes Klassenzimmer. Schon im kommenden Frühjahr könnte hier Unterricht stattfinden. Außerdem überzeugen die Pläne für diesen Bereich mit Rückzugsmöglichkeiten aber auch mit einem Parcours. Spätestens im kommenden Frühling soll alles fertig sein!