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Schule für Nachhaltigkeit

Die Projektwoche für die Sustainable Global Goals fand vom 21. bis 25. Januar im DPFA-Regenbogen-Gymnasium Zwenkau statt.

Die Projektwoche als solches exsistiert schon sehr lange an unserer Schule. Dieses Jahr gab es diesbezüglich allerdings eine kleine Revolution. Erstmals stand die Projektwoche unter einem großen Leitthema, der Nachhaltigkeit - einem Thema, was im Alltag immer mehr an Relevanz gewinnt. Somit beschäftigten sich die einzelnen Projekte mit den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen.

Die Sustainable Development Goals sind 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen. Die Ziele sollen bis spätestens 2030 weltweit umgesetzt werden.

Somit sind die Sustainable Development Goals nun schon zum wiederholten Mal Thema in der Schule, mit Erfolg. Das neue Konzept bietet trotzdem die gewohnte Themendiversität, nur diesmal mit einem größeren Mehrwert für die Schüler. Die Nachhaltigkeit soll zu einem zentralen Pfeiler der Schüler in ihrem alltäglichen Handeln werden. Das neue, ungewohnte Konstrukt findet sowohl bei Schülern als auch bei Lehrern positiven Anklang. Die Projekte befassen sich auf unterschiedliche Art und Weise mit den Zielen, beispielsweise indem Comics zu selbst erstellten Geschichten gestaltet wurden, die sich mit den SDGs beschäftigten. Von gesunder Ernährung, einer Kulturgeschichte des Alkohols bis hin zu Verschwörungstheorien – vielfältige Bezüge taten sich auf. Auch in Projekten mit Themen wie Entspannung im Schulalltag, fossilen Energien oder dem Gesundheits-ABC konnten Bezüge zu globalen Problemen aufgetan werden. Beeindruckend zeigte auch die Arbeitsgruppe zum Schattentheater, was die kleine Welt mit der großen zu tun hat. Die Projektgruppe Fotografie dokumentierte in diesem Jahr die emsige Arbeit in der Schule und zeigte auf, wie auf vielfältige Art und Weise das eigene Handeln hinterfragt wurde. Selbst das Bandprojekt nahm die SDGs mit ihrem Motto Global Goals go matters ins Programm auf. Schließlich zeigte Schultopia 2.0, dass die Zukunft nicht nur im Großen liegt, sondern in der eigenen Lebenswelt aktiv und sinnvoll gestaltet werden kann.

Um das Konzept der Nachhaltigkeit noch weiter zu verdeutlichten, rief die Umweltgruppe, über die Projektwoche hinaus, zu einem Nachhaltigkeitsbasar auf. Während der Projektwoche hatten Schüler und Lehrer die Möglichkeit zu Hause nicht mehr Genutztes an die Umweltgruppe zu spenden. Am Tag der offenen Tür wurden diese gut erhaltenen Güter dann auf freiwilliger Spendenbasis veräußert. Mit den Einnahmen des Basars möchte die Umweltgruppe Mülltrennung an der Schule ermöglichen und langfristig etablieren, um die Schüler auch in dieser Hinsicht zu motivieren, nachhaltig zu handeln.