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Regenbogenjungs erfolgreich beim Leipziger Südraum-Marathon

Am 7. Oktober 2017 stellten sich 3 Schüler des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Zwenkau, Tillmann Remiger, Henry Jurczek und Jonas Krüger, der Herausforderung, an der 18. Ausgabe des Leipziger Südraum-Marathons teilzunehmen.

 

 

 

Die Besonderheit des Marathons lag in dem für einen Marathon untypischen Regelwerk: 2 Radfahrer und ein Läufer bilden ein Team und bewältigen die Strecke gemeinsam. Dabei dürfen sie beliebig oft die Positionen wechseln, um ein hohes Tempo zu halten.

Die 3 begannen bereits im Mai mit der Vorbereitung und begannen erst mal ihre Grundausdauer zu verbessern. Nachdem man anfangs lediglich 2-mal in der Woche trainierte und sich dann kontinuierlich steigerte, trainierte man Ende September teilweise bis zu 5-mal die Woche, um in einer möglichst guten Form zu sein.

„Nachdem wir uns nach dem Start etwas absetzen konnten, waren wir auch mehr in der Lage die erste Hälfte entspannter anzugehen. Schön war auch, dass wir währenddessen auch noch Zeit für kleine Scherze hatten. In der zweiten Hälfte wurde die Strecke ein wenig anspruchsvoller, aber wir haben uns immer weiter gesteigert und zum Schluss unsere Zielzeit von 2:45 gut unterboten“, so Henry Jurczek.

Die 42 km lange Strecke, welche überwiegend durch den ehemaligen Tagebau im Leipziger Süden führte, hatte auch dieses Jahr wieder einige Highlights zu bieten. Unter anderem führte der Kurs am Bergbau-Technik-Park, den Markleeberger und Störmthaler Seen und der Magdeborner Halbinsel vorbei, welche die Start- und Ziellinie markierte.

„Am Anfang war ich begeistert von den Zeiten, die wir uns vorgestellt haben, doch dann wurde ich immer skeptischer, ob wir das auch hinbekommen. Schließlich sind wir so eine Strecke zum ersten Mal gelaufen. Am Anfang des Laufes habe ich ein bisschen geschwächelt, kam dann aber im besser rein. Und war schließlich froh, als wir im Ziel waren“, sagte Tillmann Reminger nach dem Zieleinlauf.

Am Ende absolvierten die 3, die 42 Kilometer lange Strecke in 02:34:39 und landeten somit in der Gesamtwertung auf dem 10. Platz und in der Männerwertung sogar auf Platz 8. Mit dieser Zeit unterboten sie ihr Ziel um 10 Minuten.

Ich glaube, am Ende können wir alle sagen, dass wir etwas geschafft haben, wovon wir vor gut einem halben Jahr noch geträumt haben. Ich persönlich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung und freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr. Ich glaube, hätte mir vor einem Jahr jemand erzählt, ich würde hier mitmachen, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Aber was soll man sagen, wir haben es geschafft und ich bin stolz auf unsere Teamleistung.