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Preiswürdige Techniker für Sachsen!

Am 29. Juni wurden Sachsens beste Techniker mit dem Technikerpreis ausgezeichnet.

Zur bereits neunten Verleihung des renommierten Technikerpreises konnten bis zu 120 hochrangige Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßt werden.

Insgesamt wurden in vier Kategorien Staatlich geprüfte Techniker für ihre Abschlussarbeiten ausgezeichnet. Am Wettbewerb teilgenommen hatten Schulen aus Chemnitz, Dresden, Freital, Glauchau, Leipzig und Zwickau. Von diesen wurden in den vier Kategorien; Maschinen-, Bau- und Elektrotechnik sowie in einer freien Kategorie, zahlreiche Facharbeiten vorgelegt.

Über die Preisträger entschied am 25. Juni eine Fachjury, die sich jeweils aus den Fachbereichs- oder Projektleitern der teilnehmenden Schulen und den Projektförderern – dem BVMW, der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH und der DPFA Akademiegruppe – zusammensetzte.

Gastgeber der Preisverleihung am 29. Juni war die Volkswagen Sachsen GmbH. Während einer feierlichen Veranstaltung, an der unter anderem der 2. Vizepräsident des Sächsischen Landtags, Horst Wehner, in Vertretung des Schirmherren des Technikerpreises, Dr. Matthias Rößler, Präsident des Sächsischen Landtags, der Geschäftsführer für Personal und Organisation der Volkswagen Sachsen GmbH, Dirk Coers, und der Staatsminister für Kultus, Christian Piwarz, ein Grußwort sprachen, wurden die vier Preisträger des Jahres 2018 ausgezeichnet:
Im Fachbereich Elektrotechnik erhielt Marco Rische von der GBS Fachschule für Technik und Wirtschaft, Leipzig für seine Arbeit „Automatisierung einer Packstation mittels Roboter im Banknoten Produktionsprozess“ den Technikerpreis 2018. Die Jury lobte besonders das hohe Niveau der Arbeit sowie den starken Praxisbezug. Die Facharbeit beweist die reflektierte Umsetzung des erworbenen Wissens auf ganz hervorragende Weise und beeindruckt mit kreativer Herangehensweise. Außerdem hat er mit seiner Arbeit einen innovativen Fortschritt präsentiert und wirtschaftliche Vorteile für das Unternehmen herausgearbeitet.
Ähnlich lautete das Urteil bei Christian Reuter von Der Fachschule für Technik und Wirtschaft der Steinbeis Stiftung Glauchau. Er hatte seine Arbeit „Planung einer Sprinkleranlage in einem Einkaufsmarkt“ in der Kategorie Bautechnik eingereicht und wurde ebenfalls ausgezeichnet. Hier stach der großartige Nachweis der besonderen Kenntnis der Sprinklertechnik sowie die fachgerechte Verbindung von Praxis und Theorie heraus.
In der Freien Kategorie freute sich Rico Risse vom Beruflichen Schulzentrum für Elektrotechnik in Dresden über den Technikerpreis. Er beschäftigte sich mit der „Entwicklung eines Sensors für die Detektion des Dralles am Austritt eines gegenläufigen Axialventilators“. Hier wurde hervorgehoben, dass auf Grundlage dieser Arbeit auf dem entsprechenden Forschungsgebiet des Auftraggebers weitergearbeitet werden kann. Außerdem wurde die systematische Vorgehensweise und das hohe Maß an Kreativität gelobt.
In der Kategorie Maschinentechnik ging der Technikerpreis an die Richard-Hartmann-Schule in Chemnitz. Prämiert wurde die Arbeit „Dimensionierung und Gestaltungsentwurf des Fahrantriebes für einen Skid-Steer Fahrlader“ von Eric Pfüller. Mit der hervorragenden Meisterung sämtlicher Herausforderungen konnte er dem Auftraggeber ein neuartiges Maschinenkonzept zur Verfügung stellen.

Alle vier Preisträgerarbeiten zeichnen sich durch ihre innovative Kraft, Kreativität und Wirtschaftlichkeit aus. Damit verdeutlichen sie in besonderem Maß die außergewöhnlichen Qualitäten eines Staatlich geprüften Technikers.

Die Initiative Technikerpreis gibt es seit dem Jahr 2009. Unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Sächsischen Landtags, Dr. Matthias Rößler, zeichnen die Förderer wie die DPFA Akademiegruppe, der BVMW und die Wirtschaftsförderung Erzgebirge alljährlich die besten Techniker ihres Jahrganges und Fachgebietes aus.