Zum Inhalt springen

„Muldeperlen. Zwickauer Frauengeschichte(n)"Frauenpersönlichkeiten aus der Stadtgeschichte Zwickaus

Am 1. Mai 1118 wurde im Zwickauer Stadtraum die von Bertha von Groitzsch gestiftete Marienkirche geweiht. Auf die Kirchweihurkunde, wo der Gau Zwickau erstmals namentlich erwähnt wurde, geht das große Stadtjubiläum 2018 zurück. Die Stadt Zwickau nimmt sich das große Festjahr zum Anlass, bedeutende Frauen aus der nunmehr 900jährigen Geschichte Zwickaus näher zu beleuchten.

Im Rahmen des Kolloquiums „Muldeperlen. Zwickauer Frauengeschichte(n)“ wurden am 8. März in einer Veranstaltung im Zwickauer Rathaus u.a. die überregional angesehene Künstlerin Tatjana Lietz oder die Pianisten Clara Schumann vorgestellt. Doch auch die heute weniger bekannten Frauen, die die Stadt Zwickau durch ihr Wirken prägten, oder in Zwickau geboren wurden, wurden in interessanten Beiträgen thematisiert. Hierbei wurden wichtige Persönlichkeiten aus der Medizin, wie die erste Amtsärztin der Stadt Zwickau Dr. Dorothea Dillner oder die Begründerin der Medizinischen Fachschule in Zwickau Luise Loof ausgewählt. Auch die Botanikerin und Naturschützerin Dr. Susanna Kosmale und die erste deutsche Professorin für Mineralogie und Ehrensenatorin der RWTH Aachen Prof. Dr. Doris Schachner wurden in Fachvorträgen besprochen.

Das Kolloquium „Muldeperlen. Zwickauer Frauengeschichte(n)“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gleichstellungs- und Ausländerbeauftragten der Stadt Zwickau und des Stadtarchivs. Die Liste der Referenten weist sowohl Wissenschaftler/innen und Studierende, als auch Schüler/innen aus verschiedenen Zwickauer Schulen und Privatpersonen auf. Einige Schülerinnen der FR Sozialassistenz der DPFA-Schulen Zwickau wirkten an den Recherchen und der Präsentation über Frau Dr. Kosmale mit.