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"Kurz vorgestellt!": Diesmal mit Claudia Stenzel - Kommunikationsexpertin und Problemlöserin

Seit knapp fünf Jahren gehört sie fest zum Lehr-Team der DPFA. Ihre erste Station innerhalb der DPFA Akademiegruppe war Plauen, doch seit September 2014 hält sie fest der DPFA Chemnitz die Treue. Die Rede ist von Claudia Stenzel, ohne die hier einiges nicht so gut laufen würde.

Claudia Stenzel, hier an ihrem Schreibtisch im Lehrerzimmer, gehört fest zum Lehrer-Team der DPFA...

„Ich kann es nicht anders sagen, aber ich liebe meinen Job“, erklärt die sympathische Brünette auf Nachfrage und lacht dabei herzlich. „Für mich ist es das Schönste, wenn ich feststellen kann, dass ich die Schüler mitgenommen und ihnen nicht nur etwas beigebracht habe.“

Wenn sie von ihren Schülerinnen und Schülern spricht, sind das in erster Linie zukünftige Erzieher/innen und angehende Sozialassistent/innen. In der Erzieherausbildung der DPFA Chemnitz ist Claudia Stenzel die Expertin für die Lernfelder im berufsbezogenen Bereich. Ähnlich sieht das bei den Sozialassistenten aus. „Wobei ich dort als Fachbereichsleiterin noch ein paar Aufgaben mehr auf dem Tisch habe. So kümmere ich mich darum, dass die Ausbildung von A bis Z durchorganisiert ist und sowohl für Schüler, als auch Lehrer reibungslos von statten gehen kann. Dazu gehört natürlich auch, ein offenes Ohr für die Kollegen und die Schüler zu haben.“

Wenn es Probleme gibt, weiß sie, wie diese anzupacken sind. Kein Wunder, hat sich die studierte Sozialpädagogin doch ausdrücklich auf Devianzpädagogik spezialisiert. Da gehört, neben der Kenntnis über abweichendes, selbstschädigendes Verhalten, also dessen Ursachen und Hintergründe, eben auch problemlösungsorientierte Kommunikation dazu.

Deshalb ist Claudia Stenzels Spezialgebiet der wichtige Ausbildungspunkt „Unterstützung der Jugend bei der Bewältigung von kritischen Lebenssituationen“. „Das klingt sicher etwas dramatisch und oft ist es das für die Betroffenen auch. Gelehrt werden Inhalte, die den zukünftigen Erziehern helfen sollen, solche Situationen zu erkennen; also wenn selbstaggressives Verhalten an den Tag gelegt wird, auf Vernachlässigung geschlossen werden kann oder eine Suchtproblematik vorliegt, beim Jugendlichen selbst oder dessen Eltern. Und natürlich geht es auch darum, wie dann dem jungen Menschen geholfen werden kann.“

Wenn die agile 32-jährige übrigens und ausnahmsweise mal nicht für ihren Beruf brennt, geht sie angeblich furchtbar langweiligen Dingen nach: Lesen zum Beispiel und Städtereisen. Klingt jetzt nicht so langweilig. Auf jeden Fall wünscht sie sich für dieses Jahr noch einen Trip nach Wien und als Lesefutter empfiehlt sie die Bücher des Kabarettisten Torsten Sträter, denn was zu lachen braucht man immer, selbst im Lieblingsjob!