Zum Inhalt springen

Krankenpflegehelfer erkunden das Gesundheitswesen der DDR

Angehende Krankenpflegehelfer der Klasse KPH 16 besuchten die K & S Seniorenresidenz und kamen dabei mit Zeitzeugen ins Gespräch.

Schüler der KPHD 16 und Frau Kerstin Seltmann (Mitte) sowie Schulleiterin Alina Heins (Rechts)

Mitte November 2017 waren die Schüler der DPFA Bildungseinrichtung Dresden auf die Königsbrücker Straße 86 (K & S) eingeladen. Hier trafen sie die 90-jährige Frau T. und die 85-jährige Frau J.

Auf die Frage der Schüler, wie die Versorgung der Kranken gesichert war, antwortete Frau J.: „Ich war wenig im Krankenhaus. Aber man hat die Medikamente bekommen, die man brauchte. Die Grundversorgung war auf jeden Fall gesichert.“ Auch damals hätte man bei speziellen Ärzten durchaus lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Einige Zusatzuntersuchungen und Operationen waren kostenlos, denn die Übernahme der Kosten war damals anders geregelt.

Die Zeitung Dresdner Neueste Nachrichten (DNN) berichtete in ihrer 11. Ausgabe am 13./14. Januar 2018 von dem Besuch der DPFA Schüler in der K & S Seniorenresidenz. Sie schrieb: „Für die Berufsschüler waren die Gespräche mit Zeitzeugen eine wichtige Ergänzung zu den eigenen Recherchen über die Veränderungen des Gesundheitssystems in den letzten Jahrzehnten.“