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Internationales Flair am DPFA-Bildungszentrum Zwickau

Am 01. und 02. November wurden in 3 Workshops die DPFA-Schüler zum Thema „Mit Spiel und Kreativität Global Lernen, Denken und Handeln“ eingeführt.

Ob brasilianisches Temperament, indonesische Tradition oder kreatives Puppentheater – die Schüler/innen der Ergotherapie-, der Erzieher- und der Heilerziehungsausbildung erlebten zwei besondere Tage.

In 3 Workshops konnten Sie aktiv die Praxis des Globalen Lernens erleben. Die 3 aus Berlin angereisten Dozentinnen boten ein abwechslungsreiches Programm zum Mitmachen an.

Die Brasilianerin Gildete Simon dos Santos zeigte die Arbeit mit „Capoeira“, einer brasilianischen Kampfkunst. Inhaltlich ist Capoeira von drei Ebenen geprägt: dem Kampf, der Musik und der „Roda“ (Kreis) als gesellschaftlichem Rahmen, in dem der Kampf stattfindet. Die Kampftechniken selbst zeichnen sich durch extreme Flexibilität aus; es gibt viele Drehtritte, eingesprungene Tritte und Akrobatik. All das praktizierten die Schüler/innen und wurden von dem Temperament der Brasilianerin angesteckt und mitgerissen.

Yuliane l. Gubernath aus Indonesien, erzählte in ihrem Workshop ganz viel über die Wirkung von Heilkräutern und Gewürzen, von Ernährung und Entspannung. Frau Gubernath zeigte einige Massage-Techniken und die Schüler/innen konnten dabei gut entspannen.

Im Workshop „Puppenspiel“ faszinierte Heike Kammer mit ihren Puppen. Angefangen hat alles laut Heike Kammer in Mexiko: "In Chiapas, Mexiko nutzten wir die Faszination des Puppenspiels um, durch soziale und politische Konflikte verfeindeten Gruppen einen Raum für Treffen und Dialog zu geben.“ Die „Puppenbühne“ befasst sich spielerisch durch interaktives Puppentheater mit den Werten eines friedlichen Zusammenlebens. Die Kinder erfahren mehr über die Situation von Kindern in anderen Ländern. Auch unsere Schüler/innen bastelten aus Socken eigene Figuren, die helfen, den Konflikt zu lösen.

Eine gelungene Abwechslung zum Schulalltag – mit viel Input und aktivem Mitwirken und sehr interessanten Menschen! Gesprächsrunden, Vorführungen, Eigenanwendungen des Erfahrenen standen dabei im Vordergrund. Aber auch die Vermittlung von Länderwissen inkl. Umgang mit Menschen mit Einschränkungen und praktische Arbeitstechniken der Referentinnen, die im Alltag von Ergotherapeuten, Heilerziehungspflegern und Erziehern eingesetzt werden können, wurden gezeigt. Die eine Gruppe geht mit Muskelkater nach Hause, aber alle auch mit tollen Eindrücken.