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Heimatkunde im Weihnachtsland: Chemnitzer Schüler erkundeten Annaberg-Buchholz

Kurz vor Weihnachten stand für die Jungen und Mädchen der fünften Klassen der DPFA-Regenbogen-Schulen Chemnitz (Oberschule und Gymnasium) eine ganz besondere Exkursion auf dem Stundenplan: Mit der Erzgebirgsbahn ging es nach Annaberg-Buchholz zur bergmännischen Krippe.

Der vorweihnachtliche Ausflug der fünften Klassen von Oberschule und Gymnasiums der...

„Das Erzgebirge wird gern als Weihnachtsland bezeichnet und so lag es nahe, unsere Schüler in der Vorweihnachtszeit auf diesem Wege mit ihrer Heimat ein wenig vertrauter zu machen“, erklärte Schuldirektor Robby Buttke. Der fuhr nämlich gemeinsam mit den Jungen und Mädchen der beiden fünften Klassen und deren Klassenlehrern Pierre Mondon und Mikhail Tiles zur Bergkirche in Annaberg-Buchholz.

Dort stand die inzwischen berühmte bergmännische Krippe ganz im Fokus der Aufmerksamkeit. Dank einer spannenden und interessanten Führung konnten die Schülerinnen und Schüler ganz viel über dieses Schnitzkunstwerk erfahren: Dass es zum Beispiel insgesamt 32 Großfiguren sind. Dass sie von 2000 bis 2015 entstanden und die Weihnachtsgeschichte mit bergmännischen Motiven darstellen. So ist etwa Joseph kein Zimmer- sondern Bergmann.

Und es gab auch jede Menge über die Bergkirche selbst zu erfahren. Wer weiß denn schon, dass diese, Anfang des 16. Jahrhunderts erbaut, bis zum Ende des aktiven Bergbaus in der Annaberger Region ausschließlich für die Andachten und Gottesdienste Bergleute da war? Die Kinder fanden das alles unglaublich spannend und löcherten den Experten der Bergkirche tüchtig mit Fragen.

Nach so viel Wissen über die Geschichte der Region, des Bergbaus und der Handwerkskunst, gab es noch einen ausgedehnten Bummel über den gemütlichen Annaberger Weihnachtsmarkt. Das war sozusagen kombinierter Unterricht in Geschichte, Geographie, Ethik und Kunst zum Anfassen - als Teil der Weihnachtswerkstatt war es genau das Richtige.