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Großes Interesse am DPFA-Regenbogen-Gymnasium Zwenkau

Es schien, als würde das historische Schulhaus in der Pestalozzistraße 15 auseinanderbersten. Das DPFA-Regenbogen-Gymnasium Zwenkau hatte am 28.Januar 2017 zum Tag der offenen Tür eingeladen und zahlreiche Besucher und Gäste waren gekommen.

In der Projektwoche bearbeiteten die Schüler jahrgangsübergreifend mit viel Elan verschiedene Themen, die sie dann am Tag der offenen Tür den Besuchern präsentierten.

Da wurde das Leben der Juden im Nationalsozialismus beleuchtet, besonders die historische Villa Rabe, alte Handwerkstechniken erlernt, das Spiel der Götter Go perfektioniert, französisch gekocht und englisches Theater gespielt. Die Chemiker zeigten verblüffende Experimente, der Bongo-Kurs aus dem Ganztagsangebot trommelte sich in die Herzen der Besucher und das hauseigene Kinder- und Jugendkabarett "Die Querdenker" eröffneten den Tag mit Lachsalven im Sekundentakt.

Großen Anklang fand das Bandprojekt, Indien und Ägypten standen im Mittelpunkt und den Regenwald wollten die Schüler wieder in den Focus rücken. Am Vortag hatte der Lehrgang DFB-Juniorcoach erfolgreich geendet, die Zertifikate waren Lohn einer anstrengenden Woche.

Das Wunderwerk Mensch konnte hautnah und äußerst plastisch bewundert werden, in der Aula wurde unter Beifall getanzt, während beim Yoga Ruhe und Entspannung gesucht wurde. Begeistert berichteten die Schüler vom zurückliegenden Skilager. Eine Gruppe hatte ein Filmprojekt erstellt und diesen vorgeführt.

Zwischendurchgab es genügend Gelegenheit, sich bei Lehrern, Eltern und Schülern über den Schulalltag am Gymnasium in freier Trägerschaft zu informieren. Das dies im gemütlichen Ambiente der wunderschönen Mensa im Schulzentrum bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen erfolgte, ist für unsere Gäste nicht Normalität.

Eine millionenschwere Investition der Stadt Zwenkau ermöglichte diesen zweckmäßigen Bau und eine wesentliche Verbesserung der Wohlfühlatmosphäre für die uns anvertrauten Schüler.

Bürgermeister Holger Schulz ließ es sich auch nicht nehmen, sich selbst von der Qualität der gymnasialen Bildung vor Ort zu informieren. "Freudig in Zwenkau leben." war sein Credo. Unsere Hauptgeschäftsführerin, Frau Catrin Liebold, war begeistert. "Was die Schüler gemeinsam in nur einer Woche geschaffen haben, ist unglaublich." Der Stolz über die Leistungen war ihr anzusehen.

Zahlreiche Besucher hatten sich auf einer Fotowand mit einem Kommentar ablichten lassen. So entstand durch Sofortdruck ein bildliches Gästebuch, welches immer wieder zum Schmunzeln anregte.

Frau Fraunholz und Herr Wünschmann vom Heimat- und Museumsverein Zwenkau e.V. waren besonders von der Tiefe, mit der historische Themen unter Einbezug der Region Zwenkau, bearbeitet wurden. "Das ergibt völlig neue Gesichtspunkte der Zusammenarbeit." Merkte sie anerkennend an.

Großes Lob an die Eltern, die zahlreiche Kuchen backten, der Andrang war so groß, es blieb kein Krümel übrig. Großen Dank auch an Herrn Scheide und Herrn Bauroth, die die vielen Anfragen der Eltern geduldig beantworteten und an alle Mitwirkenden, die diesen unvergesslichen Tag erst möglich machten.