Zum Inhalt springen

Gemeinsames Treffen mit Staatsministerin Petra Köpping am 30. November 2016 am DPFA Bildungszentrum Zwickau

Herrn Professor Dr. Clauß Dietz hatte Petra Köpping - Staatsministerin für Gleichstellung und Integration beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz zu einem gemeinsamen Austausch mit Andrea Schreiterer, der Regionalmanagerin am Standort Zwickau und der Weiterbildungsbeauftragten Katja Lorenz eingeladen.

v.l.n.r.: Katja Lorenz, Prof. Dr. Clauß Dietz, Petra Köpping, Andrea Schreiterer

Dieses Treffen fand im Rahmen der bundesweiten Neuregelungen zum Integrationsgesetz und dem damit verbundenen regionalen Herausforderungen in Zwickau statt. Es wurden aktuelle Probleme administrativer und finanzieller Regelungen im Zusammenhang diverser Bildungs- und Integrationsangebote diskutiert und die Tragweite wirtschaftlicher Risiken thematisiert. Nach wie vor machen es Bürokratiehürden und offene Fragen der Finanzierung (auf Landesebene) schwer, geeignete Maßnahmen zur Umsetzung des Integrationsgesetzes zu planen. Aber auch alltägliche Schwierigkeiten, wie fehlende sprachliche Voraussetzungen der Teilnehmer/Innen zur Fortsetzung qualitativer Sprachausbildung und die individuellen Anforderungen die Integration von Migrantinnen und Migranten in unsere Gesellschaft  zu gewährleisten, wurden besprochen. Die Ministerin stellte diesbezüglich dar, wie perspektivisch Integration von Seiten der Landesregierung unterstützt werden kann und bewertete den Vorschlag in einer Expertenrunde mit Weiterbildungskoordinatoren aller Regionen nach gemeinsamen Lösungen zu suchen, positiv. Sie erklärte auch sich tatkräftig einzusetzen und beratend zur Seite zu stehen, wenn es um die Koordination zwischen den Beratungsstellen, Vermittlungsstellen, und den Institutionen zur Interkulturelle Öffnung geht. Und sie bestätigte, dass der Bedarf an interkulturellen Schulungen und der Schulungsbedarf berufsbezogenes Deutsch bis B2 weiterhin im Fokus stehen, um zukünftig in weiterführende berufliche Qualifizierungsmöglichkeiten spezieller Klientelgruppen überzugehen. Grundsätzlich verständigten sich alle, eine gesicherte Perspektive für Flüchtlinge beim Spracherwerb zu schaffen, Arbeitsgelegenheiten zu ermöglichen, und ergänzende Maßnahmen für Migranten und Flüchtlinge zu unterstützen. Es gilt nun ein nächstes weiteres Treffen in 2017 mit den Weiterbildungsverantwortlichen der DPFA Regionalstellen zu initiieren, um sich detaillierter mit Hintergründen und Fragestellungen zu beschäftigen sowie auf umsetzbare Zielsetzungen zu verständigen und an zukünftigen Konzepten zu arbeiten. Zum Abschluss berichtet Herr Prof. Dr. Clauß Dietz von dem seit mehr als 10 Jahren erfolgreich etablierten Stiftungsprojekt "startoff" und rundete das gemeinsame Treffen mit einem abschließenden Besuch der DPFA-Regenbogen-Grundschule Zwickau "Carl Friedrich Benz“ ab, bei dem sich die Ministerin sehr beeindruckt zeigte.