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Festung Königstein wird zur Regenbogenschule

Möglich war das nur, weil die fünften Klassen der DPFA-Regenbogen-Schulen Chemnitz während ihrer Klassenfahrt vom 22. bis 24. Mai die Festung im Sturm eroberten.

Während der Klassenfahrt der fünften Klassen der DPFA-Regenbogen-Schulen Chemnitz (Oberschule,...

Das war, um genau zu sein, am 23. Mai. Doch berichten wir der Reihe nach!
Die Jugendherberge in Sebnitz wurde nämlich bereits am Montag in Beschlag genommen. Und gleich zu Beginn war eines klar: Egal, wie groß die Kinder schon sind, Spielplätze und fließende Gewässer sind einfach unwiederstehlich. Also wurde erst einmal ausgiebig getobt.

Nicht weniger ausgelassen ging es bei den gemeinsamen Spielen zu. Die hatte sich vor allem die Klassenlehrerin der gymnasialen Klasse, Meike Heublein, ausgedacht und mitgebracht. „Es ging uns darum, dass die Kinder sich besser kennenlernen und ihr Zusammengehörigkeitsgefühl stärken können“, erklärte sie. Sie war es übrigens auch, die für die Theaterproben auf der Freilichtbühne, die Feder führte. Beide Klassen, also die der Oberschule und die des Gymnasiums, übten die Projekte aus dem Fach Sprecherziehung und konnten so erfahren, wie es sich tatsächlich anfühlt, auf einer großen Bühne zu stehen.

Am Abend schonten viele ihre Stimme, denn es stand Vorlesen am Lagerfeuer auf dem Plan. Heimeliger kann es fast nicht werden, mag man sich nun denken, und dennoch geht das. Geduldig wurde nämlich Knüppelkuchenteig um lange Stecken gewickelt und dann langsam über dem prasselnden Feuer gebacken und geröstet. Hm, lecker!

Der Sturm auf die Festung Königstein stand für Dienstag im Programm. Von Sebnitz aus ging es mit dem Zug nach Königstein und dann wurde gewandert. Auf dem Weg den Berg hinan mussten die Jungen und Mädchen immer wieder verschiedene Aufgaben lösen und kaum waren sie oben angekommen, wartete die Königstein-Rallye auf sie.

Im Handstreich nahmen die Fünftklässler die Festung und beinahe hätte man hören können: „Auf der Festung Königstein, Jumpheidi, Jumpheida, muss `ne Regenbogenschule sein! Ja, wir waren da!“ So jedenfalls kommentierte Schulleiterin und Klassenlehrerin Ulrike Schindler schmunzelnd das bunte Treiben ihrer Schützlinge.

Schaute man bei der Rückkehr in Chemnitz in die Gesichter der Kinder, sah man nur Lächeln und hörte glückliches Lachen. Deshalb geht an dieser Stelle nicht nur ein Dankeschön an die beiden Lehrerinnen, sondern auch an Michael Pester, Vater eines der Kinder, und ganz toller Begleiter und Unterstützer während der Klassenfahrt.