Zum Inhalt springen

Exkursion Dresden 4.0

Am 27. April 2017 waren die Schüler/innen der Sozialassistentenausbildung im Deutschen Hygienemuseum Dresden.

Die Tradition unserer Exkursion ins Deutsche Hygienemuseum in Dresden jährte sich mit diesem Ausflug zum vierten Mal. Hier ist es möglich, die theoretisch behandelten Unterrichtsinhalte auch praktisch veranschaulicht und fächerübergeifend bestaunen und erleben zu können. Während für diesen Tag in Leipzig Regen erwartet wurde, fuhren wir, die Sozialassistentenklasse SARL 16 A und zwei Lehrkräfte, in ein trübes, aber dennoch trockenes Dresden, das ab und an auch die Sonne in Maßen durch die dicke Wolkendecke ließ und uns frische 13 Grad bescherte.

Nach einer reibungslosen Zugfahrt und einer indes schon beinahe routinierten Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb Dresdens kamen wir am späten Vormittag im Museum an. Hochmotiviert und neugierig ging es auch diesmal durch die Dauerausstellung des Museums. Begrüßt von der gläsernen Frau „arbeiteten“ wir uns durch die Abteilungen, die die menschliche Entwicklung samt ihrer diversen Störungen durch spannende, vielfältige und zum Teil auch anfassbare Exponate interessant veranschaulichte. Schüler und Lehrer waren gleichermaßen fasziniert und testeten sich durch die erlebbaren Tast- & Riechelemente der Ausstellung.

Die im Haus zur Zeit angesiedelte wechselnde Ausstellung befasste sich mit „Scham – 1000 Gründe rot zu werden“, also einem uns allen von klein auf vertrauten Gefühl, das uns selbst im Erwachsenenalter in den unterschiedlichsten Situationen noch begegnen kann und meist ziemlich unangenehm ist. Nach dieser unglaublich offenen und von einem neutralen Standpunkt beleuchteten Darstellung des Themas ist einem jetzt zumindest eines etwas bewusster als vorher: man ist nicht allein! Am Nachmittag ging es, bis an die Haarspitzen mit neuen Eindrücken, Erfahrungen und Erkenntnissen überflutet, erschöpft zurück Richtung Leipzig. Unterwegs trübte sich der Himmel zunehmend, bei Nieselregen fuhren wir, wettertechnisch das Schlimmste erwartend, in den Leipziger Hauptbahnhof ein, um diesen durch das Hauptportal auf der Innenstadtseite im Sonnenschein zu verlassen. So empfing uns unsere Stadt.

Wir waren gern unterwegs, es war ein wunderschöner Ausflug und ein sehr angenehmer Tag außerhalb des Klassenzimmers, den wir sehr genossen haben. Danke Dresden, willkommen Leipzig.