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Drei tolle Tage im östlichsten Dreiländereck

Die sechste Klasse des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Augustusburg hatte es vom 22. bis zum 23. Mai mit ihrer Klassenfahrt in die wunderschöne Oberlausitz verschlagen.

Das Querxenland in Seifhennersdorf, mitten in der Oberlausitz, bot den Sechstklässlern des...

Dort befindet sich im beschaulichen, und direkt an der Grenze zu Tschechien gelegenen, Seifhennersdorf das Feriencamp Querxenland. Hier checkten die Jungen und Mädchen, gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Tanja Winter, am Montag ein und genossen bis zur Abfahrt am Mittwoch ein proppenvolles Programm.

„Kummt oack rei!“ – lautete sicher das Motto der Erkundungstour auf den Spuren der Oberlausitzer Mundart. Und wer die schon einmal in Reinform gehört hat, wird seine helle Freude daran gehabt haben. Das besondere ist nämlich, dass die echten Oberlausitzer das „R“ auf eine ganze bestimmte Art aussprechen: ganz tief aus dem Rachen kommt ein rollender Laut und der „Rest“ der Sprache klingt ebenfalls ungewohnt und dennoch schön.

Mindestens ebenso besonders wie die Sprache, sind die typischen Häuser der Oberlausitz. Man nennt sie Umgebindehäuser und findet sie in solcher Fülle und Pracht nur hier. Im Prinzip sind sie eine Mischung aus Block- und Fachwerkhaus. Das Erdgeschoss bildet ein Blockwerk aus großen Stämmen und der Teil des Hauses, in dem früher der Webstuhl stand - die Oberlausitz war nämlich vor langen Zeiten ein Weberland – wurde mit einem sogenannten Umgebinde umgeben. So wurden die Schwingungen der Webstühle abgefangen und die Stabilität des Hauses gesichert. Das Obergeschoss wurde dann aus einem klassischen Fachwerk gebaut. Dies alles und sicher noch einiges mehr, erfuhren die Schüler bei einer Führung durch so ein wunderbares Bauwerk.

Doch das Programm bot noch ein paar weitere Highlights: So wurde die Gegend mittels einer GPS-Tour erforscht und beim Floßbau war Teamgeist gefragt. Unter dem Motto „Nur wer gemeinsam plant, bleibt trocken“ legten sich die Kids ins Zeug. „Das war für uns alle sehr lustig“, berichtet Tanja Winter und ergänzt, sehr stolz auf ihre Schützlinge: „Die Kinder haben wirklich sehr gut zusammengearbeitet und so wirklich schöne, bunte und ganz tolle Tage verlebt.“

Der abschließende Grillabend soll natürlich nicht unerwähnt bleiben. Danach ging es in die Kojen und am Mittwochmorgen wieder gen Heimat.