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Die Paten von Chemnitz – Oberschüler und Gymnasiasten passen aufeinander auf

Vor knapp einer Woche ging das Patenschaftsprojekt der DPFA-Regenbogen-Schulen Chemnitz in eine neue Runde. Denn am 17. August übernahmen die Jungen und Mädchen der sechsten Klassen Verantwortung für Schüler der fünften Klassen!

In Oberschule und Gymnasium der DPFA-Regenbogen-Schulen Chemnitz wurden in der ersten Schulwoche...

Ihre Aufgabe ist es, den „Neuen“ den Einstieg in den Schulalltag von Oberschule und Gymnasium etwas zu erleichtern. Schließlich sind sie schon ein Jahr dabei und wissen wie der Hase läuft.

Für Fünftklässler ist das in verschiedener Hinsicht praktisch: Erstens lassen sich so manche Fragen einfach mit einem Schulkollegen bereden und zweitens will man auch nicht mit jeder Kleinigkeit gleich zum Lehrer rennen.

Außerdem sind es übrigens die Lehrer der DPFA-Regenbogen-Schulen Chemnitz (Oberschule und Gymnasium), welche die Patenschaften zusammenstellen. Gemeinsam wird im Kollegium beraten, welche Kinder gut zusammen interagieren. Sollte sich dabei einmal ein zeigen, dass eine Paarung nicht funktioniert, kann getauscht werden. Doch bisher ist das noch nie vorgekommen.

„Manchmal muss man den Kindern einfach auch Zeit geben, sich zusammenzuraufen“, erklärt Meike Heublein-Caro, eine der Klassenleiterinnen. „Schließlich ist eine Patenschaft etwas anderes, als sich selbst den besten Freund auszusuchen.“

Dazu kommt übrigens, dass ja die Sechstklässler ihre Paten, die nun schon in die siebte Klasse gehen, behalten und mitbringen. So kann ein Patenteam schon mal aus drei oder mehr Jungen und Mädchen aus allen drei Klassenstufen bestehen. Und während die heutigen Fünftklässler von diesem Patennetzwerk profitieren, lernen sie außerdem, welche Aufgaben ein Schulpate hat, denn im nächsten Schuljahr sind sie dann selbst an der Reihe.

Doch wie funktioniert das Ganze? Wie bereits erwähnt, können sich die Jüngeren an ihre älteren Schulkameraden mit nahezu allen Fragen und Problemen wenden; seien es Belange des Schulalltags, Hilfe bei Schularbeiten oder Liebeskummer. Wissen die Großen selbst nicht weiter, kennen sie den Weg zum Lehrerzimmer. So fühlen sich die Jüngeren aufgehoben und die Älteren lernen unter anderem Verantwortung für andere zu übernehmen. Beides sind wichtige Lektionen!

Für die praktische Umsetzung gibt es verschiedene Termine, die über das Schuljahr verteilt sind. Demnächst etwa wird es eine besondere Patenaufgabe geben, die von den jeweiligen Teams innerhalb einer Woche, neben bzw. nach dem Unterricht, gemeinsam gelöst werden soll. Keine Sorge, das wird nix Großes! Aber es wird Spaß machen! Und je nachdem wie der Schulkalender es zulässt, gibt es Patenpicknicks oder Patenfrühstücke und noch manches mehr.

Die Kinder finden das Patenprojekt prima. Schulleiter Robby Buttke geht das ähnlich. Noch neu an der Schule, schaute er sich die Aufteilung der neuen Patenschaften mit großer Neugier und Zustimmung an.