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DGAPforum Sachsen, Diskussionsrunde „Wie repariert man das Verhältnis zu Russland“

Literarisches Kulturgut im Kontext aktueller Russlanddebatten

Der Vorsitzende des DGAPforum Sachsen, Prof. Dr. Clauß Dietz, begrüßte am 20. August im Achat Hotel Dresden die Referenten der Diskussionsrunde: den Präsidenten des Sächsischen Landtages Dr. Matthias Rößler, Herrn Prof. Alexander Rahr vom Deutsch-Russischem Forum und Sarah Pagung vom Robert Bosch-Zentrum/ DGAP e.V. Berlin.

Alle gaben zu Beginn der Diskussionsrunde ihr Statement ab. Themen wie die Nato Osterweiterung, der G7 Gipfel, der Bau der neuen Seitenstraße, die Eurasische Union, aber auch die Frage nach einem eventuellen Stopp der Sanktionen gegen Russland wurden kontrovers diskutiert. Der Diskurs der Podiumsteilnehmer zeigte auf, dass das Verhältnis zu Russland durch eine interessensgeleitete Realpolitik und eine gelebte Option zur Partnerschaft und Kooperation mit Russland geprägt sein sollte; und nicht allein zu wirtschaftlichen Themen, sondern auch im Kontext von Bildung und Kultur.

Fazit der Veranstaltung war, dass der Dialog mit Russland wichtiger politischer Motor für den Frieden in der Welt ist. Unter der Berücksichtigung von Zugeständnissen muss das Ziel sein, mehr gemeinsame Beruhigungspunkte zwischen den Staaten der Welt zu finden.

Viel Interesse weckte auch eine kleine Kostprobe von Prof. Rahr aus seinem Politthriller „Putin decodiert“. Das Buch gliedert sich in 4 Aspekte und startet mit der Geschichte Russlands im 16. Jahrhundert, dem Zerfall der Sowjetunion, erzählt über den Neustart in Russland und endet in der Zukunft im Jahr 2054. Seine Bücher signierte der Autor vor Ort.

Im Anschluss an den Vortrag standen alle Referenten und Prof. Dietz den Anwesenden für weitere Fragen Rede und Antwort. Die Teilnehmer waren begeistert von dieser kurzweiligen Veranstaltung.