Zum Inhalt springen

Chemnitzer Oberschüler und Gymnasiasten waren gemeinsam auf Klassenfahrt

Jeweils drei Tage lang fuhren die Jungen und Mädchen der fünften und sechsten Klassen der DPFA-Regenbogen-Schulen Chemnitz in die Jugendherberge. Sport, Spiel und Spaß waren selbstverständlich inklusive.

Die Jugendherbergsfahrten der fünften und sechsten Klassen von Oberschule und Gymnasium der...

Die Sechstklässler von Oberschule und Gymnasium der DPFA-Regenbogen-Schulen Chemnitz führte ihre Tour an die Talsperre Pirk. Gleich nachdem die Jungen und Mädchen ihre Zimmer in Beschlag genommen hatten, zogen sie los zur Talsperre. Unterwegs mussten sie kleine Rätsel lösen. Dafür bekamen sie Fotos mit markanten Bildausschnitten in die Hand und mussten diese auf ihrem Weg wiederfinden.

Als Extra erreichte sie eine Sprachnachricht aus der Schule. Zu hören gab es ein eigens erdachtes Gedicht von Erzieher Felix Caro. Die Aufgabe lautete nun, selber dichten. Was dabei herauskam, ließen die Wanderer kurz nach der Ankunft vor einer herrlichen Kulisse hören.

Nachdem es Wissenswertes rund um die Talsperre zu erfahren gab, führte der Weg zum Badestrand und dort wurde ein Frisbee-Turnier gespielt. „Das sah hin und wieder ein bisschen wie Rugby aus“, erinnert sich Meike Heublein-Caro lachend. Übrigens durfte, wer sich traute, auch in das noch recht frische Wasser der Talsperre hüpfen und baden gehen.

„Als wir zurück in der Jugendherberge zurück waren, wurde es dann doch recht schnell ziemlich ruhig und schon bald waren alle Kinder in ihren Betten verschwunden“, berichtet die engagierte Fachlehrerin. Das war auch gut so, denn tags darauf stand erneut ein proppenvolles Program auf dem Plan.

Immerhin sorgte Sportlehrer Falk Konopisky etwa mit verschiedenen Sport- und Spieleinlagen für Stimmung und das eigens eingeladene Umweltmobil aus Dresden für jede Menge Spannung und Experimente. Gemeinsam untersuchten die Schüler die Wasserqualität und erschufen einen Tornado und eine Regenwolke im Glas. Das war ziemlich aufregend.

Nicht minder spannend war es, die am Vormittag aus verschiedenen Materialien gebauten Boot nachmittags zu Wasser zu lassen, Baden gehen inklusive. Eis und Sonnenschein gab es selbstverständlich auch.

Zurück im Basislager wartete dort bereits Französischlehrer Pierre Mondon, der ebenfalls mit von der Partie war, am Grill auf die hungrigen Abenteurer. Beim Chaos-Spiel mit Action, Quiz und viel Gelächter ging auch dieser Tag vorüber und es bereits am nächsten Tag nach Haus.

Während die sechsten Klassen Wasserspiele in Pirk genossen, waren ihre Schulkameraden aus den fünften Klassen nach Sebnitz in die sächsische Schweiz gefahren. Hier stand bei allen Aktivitäten noch einmal das Thema Teambildung im Mittelpunkt.

Also wurden die Klassen bunt durcheinander gewürfelt und erst einmal gespielt. Zum Glück gab es einen grundsoliden Trimm-Dich-Pfand und der Spielplatz war auch nicht von schlechten Eltern. Die abendliche Disco fand, so wurde berichtet, vor allem für die Mädchen großen Anklang.

Der Höhepunkt dieser Fahrt war garantiert der Ausflug zur Festung Königstein. Hinauf ging es mit dem Festungsexpress, hinunter jedoch zu Fuß. Doch bis es soweit war, musste das Festungs-Quizz gelöst werden. Auch dafür wurden Gruppen gebildet, die dann zur Lösung der Aufgaben die Festung erkunden mussten.

Nach solcher Denkarbeit und Wanderung war das Lagerfeuer am Abend eine echte Erholung. Stockbrot und flackerndes Feuer gehören schließlich irgendwie zu einer Klassenfahrt dazu. Schon jetzt ist übrigens klar, dass es im Juni erneut nach Sebnitz geht. Dann fahren alle Klassen von Oberschule und Gymnasium gemeinsam und feiern das Ende des Schuljahres. Die Kinder freuen sich schon sehr darauf, denn bereits diese beiden Fahrten riefen jede Menge Begeisterung und Freude hervor.