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Chemnitz will Kulturhauptstadt werden – DPFA Regionalmanager spricht über kulturelle Werte

In Vorbereitung auf die Bewerbung der Stadt Chemnitz, im Jahr 2025 Kulturhauptstadt Europas werden zu wollen, finden regelmäßig Gespräche wie das „Chemnitzer Monitoring“ am 28. Mai im „Weltecho“, statt. Diesmal war auch DPFA-Regionalmanager Thomas Gritz eingeladen.

DPFA-Regionalmanager für die Region Chemnitz, Mittelsachsen und Erzgebirge präsentierte und...

Chemnitz strebt vorwärts und will bekannter werden. Auch deshalb wird eine Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas vorbereitet. Doch was genau kommt da auf die Menschen und die Wirtschaft zu? Dieser Frage widmete sich unter anderem das Forum „Chemnitzer Monitoring“ am Abend des 28. Mai im Chemnitzer „Weltecho“.

Impulse mit mittelständischem Blickwinkel zu Chancen und Potenzialen des weichen Standortfaktors Kultur und Ansätze für hiesige Unternehmen, sich mit einzubringen gaben die Referenten: Ferenc Csák, Amtsleiter Kulturbetrieb der Stadt Chemnitz und Leiter des Kulturhauptstadt-Projektes, Sören Uhle, Geschäftsführer der CWE - Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Thomas Gritz, Regionalmanager der DPFA Akademiegruppe und Nicole Lehmann, Marketingleiterin der Terrot GmbH.

Wesentliche Begriffe waren dabei etwa Werte und Normen, die Kultur erst möglich machen. Dazu äußerte sich Thomas Gritz wie folgt:

„In den Schulen der DPFA Akademiegruppe stellen wir uns der Aufgabe, mündige, demokratische und kulturbegeisterte Menschen zu formen. Aus diesem Grund beinhaltet unser Schulkonzept unter anderem, die Vermittlung und Förderung von Werten, Normen und Kompetenzen. Ein Mensch, der sich aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen möchte, sollte über soziale Kompetenzen und emotionale Intelligenz verfügen. Das gilt für unsere jungen Schüler in den DPFA-Regenbogen-Schulen ebenso wie für diejenigen in unseren beruflichen Ausbildungen. Und so beteiligen wir uns mit verschiedenen Projekten am kulturellen Leben der Stadt und der Region. Unsere Erzieherschüler etwa, sind mit ihren selbst erarbeiteten Puppenspielen in fast allen Kindertagesstätten der Stadt Chemnitz bekannt. Unsere Nacht der Bildung zieht Jahr für Jahr zahlreiche Besucher an. Sie ist sozusagen, unser Kulturbeitrag. In diesem Jahr durften wir sogar den sächsischen Ministerpräsidenten zur Eröffnung begrüßen. Und nicht zuletzt, haben wir in diesem Jahr zum zweiten Mal die Chemnitzer Stadtmeisterschaft im Tischfußball organisiert, die Interessierte aus ganz Mitteldeutschland nach Chemnitz lockte. Wichtig ist, und das kann man nicht oft genug betonen: Man muss die Menschen dort abholen, wo sie stehen. In einer konstruktivistischen Welt, müssen wir junge Menschen bei ihrem ganz persönlichen Zugang zur Kultur unterstützen.“

Initiiert und organisiert wird das „Chemnitzer Monitoring“ von der P3N MARKETING GMBH mit dem BVMW.