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Bei unseren Kindern muss Europa zusammenwachsen

Nur wenn es eine Selbstverständlichkeit ist, dass Kinder aus Görlitz und Zgorzelec gemeinsam lernen und spielen, wird das Zusammenwachsen Europas in der Neißestadt wirklich gelingen. Um miteinander zu diskutieren, was dazu neben den bereits laufenden vielfältigen Aktivitäten zukünftig noch besser gemacht werden kann, besuchte das Mitglied des Europäischen Parlaments, Herrmann Winkler in dieser Woche die DPFA-Regenbogengrundschule in Görlitz.

Herrmann Winkler, Prof. Clauß Dietz, Prof. Gerald Svarovsky beim Schulrundgang (v. l. n. r.)

Der Besuch begann mit einem Rundgang durch das Schulgelände an der Friedrich Engels Straße. Hier wurden u.a. die Ergebnisse von mehreren Projekten vorgestellt, die vom INTEREG- „Kleinprojektefonds Sachsen-Polen“ der Euroregion Neiße unterstützt werden. Der neu angelegte Schulgarten stand dabei genauso im Focus wie die Berichte von Schulleiter Matthias Müller über die deutsch-polnischen Begegnungstage mit der Zgorzelecer Partnerschule „Tecza“.

Ein wichtiges Anliegen an den Europaabgeordneten war den DPFA-Mitarbeitern jedoch, dass zukünftig polnische Schüler nicht nur die Grundschule und den Hort sondern auch schon den Kindergarten in der DPFA-Regenbogengrundschule besuchen können. Hier muss es eine langfristig gesicherte Finanzierung zwischen den Gemeinden beiderseits der Neiße, ähnlich den Gastkinderbeiträgen in Deutschland, geben. Hermann Winkler zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Angeboten der DPFA-Regenbogengrundschule und versprach, sich dafür einzusetzen. Denn Europa darf nicht nur auf dem Papier zusammenwachsen, die hier lebenden Menschen müssen die Vorteile einer einheitlichen Europäischen Union täglich selbst erleben können.