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Bei unseren angehenden Erziehern hat Sucht keine Chance

Angehende Erzieher im letzten Ausbildungsjahr beschäftigen sich derzeit mit dem komplexen und schwierigen, aber sehr wichtigen Thema Sucht.

In Kleingruppen setzten sie sich intensiv an Hand von verschiedenen Fallbeispielen mit den zahlreichen Handlungs- und Problemfeldern, die von Sucht berührt werden, auseinander. Da Sucht eine mit sehr viel Scham besetzte und variantenreiche Krankheit ist, lässt sich diese nicht immer eindeutig erkennen.

Daher beschäftigte sich ein Schüler mit dem Phänomen der Co-Abhängigkeit, bei dem Partner das krankhafte Verhalten des Betroffenen vertuschen. Eine andere Schülerin ließ sich von Experten der Familienhilfe eine Methode erklären, mit der Anzeichen, die bei Kindern und Jugendlichen aus Suchtfamilien auftreten können, eingeordnet werden können.

Dabei wurde deutlich, dass sich Sucht auf alle Lebensbereiche auswirkt. Aus diesem Grund wird nur eine interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Experten bzw. Beratungsstellen, die Kontakt zu dem Betroffenen und seiner Familie haben, wirklich nachhaltig diese tückische Krankheit bekämpfen. Welche konkreten Hilfsmöglichkeiten es gibt, stellte eine weitere Mitschülerin anschaulich dar.

Die künftigen Erzieher der DPFA-Schulen Leipzig werden nun im Fall des Falles richtig handeln können.