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Ausflugsbericht der Klassen 8 des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Zwenkau nach Wittenberg

500 Jahre Reformation – der diesjährige 31. Oktober 2017 ist ein ganz besonderer Tag, denn genau vor 500 Jahren schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg und läutete damit ein ganz neues Zeitalter ein.

Seit zehn Jahren schon bereiten sich die Wittenberger auf diesen Tag vor, und dem wollten wir am Donnerstag, den 07.09.2017, auf den Grund gehen. Somit fuhren wir um 8:00 Uhr in Zwenkau los, um 1½ Stunden später in Wittenberg einzutreffen.

Als wir dort ankamen, ging es auch schon direkt los. Wir liefen nicht lange und waren an der ersten Etappe angelangt. Das war ein von unten relativ unscheinbarer Turm, der mit Bibelzitaten verziert wurde. Und als die Lehrer unsere Tickets für den kompletten Ausflug abgeholt hatten, durften wir auch schon sofort auf den Bibelturm. Es war zwar ein langer Weg bis nach oben, doch dort angelangt, konnte man über ganz Wittenberg blicken. Der Weg hatte sich also gelohnt.

Als wir wieder unten standen, trennten sich die beiden Klassen und wir liefen nicht allzu lange zur nächsten Station. Diese bestand aus einem großen Zelt, dem Young Point, darüber ein Kletter-Parcour und darunter mehrere kleinere Aufgabentische, die sich alle mit dem gerechten Leben der Menschen, für das Luther sich immer engagiert hatte, befassten. In dem Zelt hatten wir ca. 20 Minuten Zeit, uns mit den einzelnen Stationen auseinanderzusetzen, dies war sehr spannend, da wir uns mit unserer eigenen Lebensweise/Einstellung befassen mussten z. B: Was macht dich in deinem Leben glücklich?

Nach dieser Etappe eilten wir schnell zur nächsten, denn unser Tag war komplett durchgeplant und wir mussten uns strikt an die Zeiten halten. Lustigerweise war dies auch wieder ein großes weißes Zelt. Die Stationen in ihm beschäftigten sich aber mit der Gerechtigkeit der Menschen auf der ganzen Welt, also mit den Unterschieden zwischen Ländern, aber auch zwischen Menschen. Dieses Zelt stand auch in Partnerschaft mit zahlreichen Hilfsorganisationen, beispielshalber ,,Die Tafeln“. Die Stände hier waren größer als die vorherigen, somit hatten wir eine halbe Stunde zur Verfügung, die Stationen genauer zu betrachten. An der Ersten stand beispielsweise eine lange, gedeckte Tafel. Um diese Tafel herum standen verschieden beschriftete Stühle, jeder Stuhl gehörte zu einem Land, und je größer er war, umso höher war das dazugehörige Land gestellt. So konnte man die in manchen Ländern wirklich schlechten Verhältnisse ziemlich gut und deutlich darstellen.

Unsere nächste Station sollte das große Panometer sein. Als wir vor ihm standen, hatten wir zunächst eine halbe Stunde Pause. Doch nach 30 Minuten wurden wir darüber informiert, dass die Führung sich verschoben hatte. Nun mussten wir kurzfristig umplanen. Wir entschieden uns für einen Besuch im Vorhof des Luther-Hauses. Dieses Gebäude war, wie viele der damaligen Zeit, relativ schlicht gehalten, jedoch mit viel Liebe zum Detail. Als unsere Führung endlich begann, staunten wir nicht schlecht über das riesige kreisrunde Bild, einer Mischung aus Gemälde und Fotografie, das den Marktplatz mit der Wittenberger Schlosskirche zeigte. Schnell fiel uns auf, dass es dort sehr viel zu entdecken gab. Wir konnten gar nicht so recht fassen, als Frau Sittel-Felix uns nach einer halben Stunde verkündete, dass wir zurück zum Bus müssten.

Auf dem Rückweg trafen wir dann auch unsere Parallelklasse wieder und kamen sogar noch an der Wittenberger Schlosskirche vorbei. Leider hatten wir nur für ein paar Minuten die Möglichkeit uns diese anzusehen, da unser Bus schon lange auf uns wartete. Also fuhren wir zurück nach Zwenkau und waren 16:00 Uhr auch schon wieder an der Schule. Alles in einem war dies ein sehr gelungener Tag.