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Augustusburger Schüler nehmen die Zschopau unter die Lupe

Am 28. September machten sich die Jungen und Mädchen der achten Klasse des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Augustusburg auf eine naturwissenschaftliche Expedition. Im Rahmen des Projektes „Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!“ untersuchten sie, wie stark die Zschopau mit Plastikmüll belastet ist.

Im Rahmen einer Expedition untersuchten Schüler des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Augustusburg die...

Dabei sammelten sie Daten für die Wissenschaft. Denn wie stark die deutschen Fließgewässer mit Plastikmüll verunreinigt sind, ist bisher nur wenig erforscht. Sicher ist nur, dass alles was in Bächen, Flüssen und Strömen landet, auch ins Meer geschwemmt werden kann.

Also machten sich die Schüler des naturwissenschaftlichen Profils gemeinsam mit ihrer Lehrerin Katrin Korndörfer auf den Weg zur Zschopau in Erdmannsdorf. Dort erfassten sie mit wissenschaftlichen Methoden das Aufkommen von Makro- und Mikroplastik. So wurden etwa zerrissene Tüten, Plastikflaschen, Angelschnüre und einiges mehr gesammelt, gezählt und dokumentiert.

Dabei musste genau festgehalten werden, wo am Flussufer was gefunden wurde. Und es wurden auch Gewässerproben entnommen, um vorhandene Mikroplastikpartikel ebenfalls zu dokumentieren. Die derart gesammelten Informationen geben die Jungen und Mädchen via Internet weiter an die Kieler Forschungswerkstatt. Diese analysiert, welche Flussabschnitte besonders stark belastet sind und wie sich dies von der Quelle bis zur Mündung für jeden Fluss entwickelt.

Die Ergebnisse der Aktion, an der sich Schülergruppen in ganz Deutschland beteiligen, werden dann auf einer Karte eingetragen.