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Augustusburger Schüler erkunden Militärgeschichte

Eine außergewöhnliche Exkursion führte die Jungen und Mädchen der siebten Klasse des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Augustusburg am 2. Mai zum Militärhistorischen Museum Dresden.

Die Klasse sieben des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Augustusburg besuchte das Militärhistorische Museum...

Mit einem Bus der Bundeswehr, der die Schüler an ihrer Schule in Augustusburg abholte, ging es bereits am frühen Morgen nach Dresden. Und dort erwartete sie nicht nur eine interessante Führung durch das Museum, sondern auch eine Vorstellung der Offiziersschule des Heeres.

Das Militärhistorische Museum selbst präsentiert sich als imposanter Bau in Form eines Keils und soll an die Form des Altstadtgebietes von Dresden erinnern, welches während der Fliegerangriffe im Februar 1945 ein Opfer der Bomben wurde. Dabei zeigt die Spitze des Keils genau an jene Stelle, an der die erste Bombe einschlug, war zu erfahren.

Ähnlich interessante Details gab es natürlich auch im Museum zu entdecken. So ist dort eines der ersten U-Boote zu sehen. Das war für jeweils nur einen Passagier vorgesehen und leider nicht besonders sicher. Das sah bei der Weltraumkapsel, mit der Sigmund Jähn und sein russischer Kollege Valery Bykovsky an der sowjetischen Mission „Sojus 31“ teilnahmen, schon anders aus. Dann erfuhren die Gymnasiasten woher der Begriff „08/15“ stammt und standen dann auch vor dem entsprechenden Kriegsgerät mit der gleichlautenden Bezeichnung. Es handelt sich dabei um ein Maschinengewehr aus dem ersten Weltkrieg.

Deutlich emotionaler fielen die Reaktionen der jungen Besucher aus, als man sich dem Themengebiet „Krieg im Alltag“ näherte – hier war etwa ein kleines Puppenhaus ausgestellt, das sich ein Kind inklusive Schutzbunker im Garten und verdunkelter Fenster gebaut hatte. Welche Rolle Tiere im Krieg spielten, wurde ebenso betrachtet, wie die Entwicklung militärischer Bekleidung.

Nach einer kleinen Verschnaufpause mit Zeit für Gruppenfotos ging es zum Mittagessen in die Offiziersschule des Heeres. Dort informierte Michael-Lutz Hentschel von der Karriereberatung der Bundeswehr über die Geschichte der Hochschule und wie sich das Leben eines Offiziers im Lauf der Zeiten verändert habe. Ihm gilt auch der Dank der Klasse und ihrer mitgereisten Lehrerin Caroline Francois, da er sie den ganzen Tag über betreute und keine Frage unbeantwortet ließ.