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Augen auf bei der Berufswahl – DPFA bietet Chemnitzer Oberschülern Berufsorientierung

Von September 2016 bis Juni 2017 durchliefen bis zu 450 Mädchen und Jungen der achten Klasse von elf Chemnitzer Oberschulen ein Berufsorientierungsprogramm bei der DPFA Chemnitz.

Chemnitzer Oberschüler/innen zu Gast bei der DPFA Chemnitz, um sich über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

Chemnitzer Oberschüler/innen zu Gast bei der DPFA Chemnitz, um sich über verschiedene...

Das Programm fand in Kooperation mit der Chemnitzer Handwerkskammer und deren Projekt ChemBoNetPLus zum wiederholten Male statt und soll dafür sorgen, dass es weniger Schulabgänger ohne Abschluss bzw. ohne Aussicht auf einen Ausbildungsplatz gibt.

In der Chemnitzer Bildungsstätte der DPFA Akademiegruppe wurden den jungen Menschen vor allem die Berufsbilder des staatlich anerkannten Sozial- bzw. Diätassistenten und des Staatlich anerkannten Erziehers nahegebracht.

Jeweils zwei bis drei Tage verbrachten die Jungen und Mädchen im Bildungszentrum auf der Emilienstraße und diskutierten zum Beispiel darüber, was es bedeutet in einem sozialen Beruf zu arbeiten. Dabei ging es vor allem darum, herauszufinden, welche Fähigkeiten und Kompetenzen man für Berufe in diesem Bereich benötigt. Die angewandten Methoden waren abwechslungsreich und reichten vom Erstellen einer Foto-Story, Rollenspiele, über Übungen zur Teamfähigkeit bis hin zur Arbeit im Kreativraum der Schule. Was man übrigens nicht unterschlagen sollte, ist: Die jungen Menschen durften sich auch darin üben, wie es sich anfühlt ein Baby zu wickeln.

Doch es wurden nicht nur die Ausbildungsmöglichkeiten im sozialen Bereich vorgestellt. Technisch interessierte Schülerinnen und Schüler konnten sich in verschiedenen Disziplinen ausprobieren. Diesen wurden beispielsweise die beruflichen Möglichkeiten eines Fachinformatikers erläutert und vorgestellt und natürlich auch entsprechende Übungen in Angriff genommen. Zu denen gehörte es etwa, sich mit verschiedenen Grafikprogrammen auseinanderzusetzen, eine APP zu programmieren oder eine eigene Homepage zu erstellen.

Wie wichtig ein Programm wie dieses ist, zeigen immer wieder die Kennenlerngespräche, die jeweils zu Beginn ihres Aufenthaltes mit den Schülern geführt wurden. Viele der Jungen und Mädchen waren sich oft wirklich noch sehr unsicher, wie ihr beruflicher Werdegang aussehen könnte. Und allein deshalb freuen wir uns, den einen und anderen Schüler vielleicht ein Stück seines Weges begleitet zu haben. Natürlich freuen wir uns, den einen oder anderen später bei uns wieder zu sehen. Aber in erster Linie ging es darum, jungen Menschen zu helfen, ihren Weg zu finden!