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Auf der Spur des Dr. Johann Faust im Auerbachs Keller

Am Dienstag, den 5.6.2018 machten wir, die Klasse 10a des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Zwenkau, eine Exkursion nach Leipzig in den Auerbachs Keller. Wir trafen uns 10 Uhr vor dem Alten Rathaus, alle waren gespannt.

Die Klasse 10a des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Zwenkau im Auerbachs Keller. Foto: DPFA Zwenkau

Als wir vollzählig waren, gingen wir in den Auerbachs Keller, wo wir von einer Frau in Empfang genommen wurden. Diese übergab uns dem Haushistoriker Bernd Weinkauf. Nach einer kurzen Einleitung führte er uns in den Fasskeller. Dort nahmen wir Platz und hörten ganz aufmerksam dem Historiker zu.

Seine erste Frage war natürlich, wie weit wir mit Goethes Tragödie „Faust“ gekommen seien. „Am Anfang der Gretchentragödie!“, sagten wir. Der Haushistoriker besaß eine sehr ruhige Ausstrahlung und machte einen sehr spannungserzeugenden Eindruck, welcher uns beim Zuhören beeindruckte. Er zeigte die Parallelen und Unterschiede zwischen dem Fauststoff und Goethes Faust auf. Durch die Location des Auerbachs Kellers herrschte eine düstere aber auch eine sehr gemütliche Atmosphäre, welche das Seminar des Haushistorikers auf ein Mehrfaches echter und näher Wirken lässt.

Wir wurden aus dem Fasskeller herausgeführt und zum Gemälde mit Dr. Johann Faustus auf einem Fass sitzend und dem Pudel gebracht. Doch was das alles zu bedeuten hat, sollte man auf alle Fälle selbst unter die Lupe nehmen!

Der Besuch im Auerbachs Keller war eine sehr interessante Erfahrung, welche das Leben des historischen Fausts und Goethes Leben näherbrachte. Ein Besuch und eine Führung ist es definitiv wert aufgrund der Location aber auch wegen des Haushistorikers, welcher die Informationen gut übermittelte.