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„Auch du hast eine Stimme!“

Unter diesem Motto wurden ab dem 15. September 2017 in etwa 1600 Wahllokalen in der gesamten Bundesrepublik Deutschland die sogenannten „U18-Wahlen“ abgehalten – um denjenigen, die zu den Bundestagswahlen in diesem Jahr aus Altersgründen noch nicht wahlberechtigt waren, die Möglichkeit zu geben, deutlich zu machen, welche Parteien sie in den Bundestag gewählt hätten.

Auch am DPFA-Regenbogen-Gymnasium Zwenkau haben die SchülerInnen die Chance nutzen können, zwei Stimmen abzugeben. Ganz wie die „Großen“ konnte auf sehr realitätsnahen Stimmzetteln mit der Erststimme ein Direktmandat und mit der Zweitstimme eine Partei gewählt werden.

„Schüler für Schüler“: Fleißige Helfer aus mehreren Klassenstufen beaufsichtigten nach dem Setzen der zwei Kreuze die Abgabe der Stimmzettel während der Pausen in drei große „Wahlurnen“ und zählten anschließend diese rund 250 Stimmzettel aus.

Bundesweit erlangte die CDU den „U18-Wahlsieg“ mit 28,5 % der Stimmen. Es folgten die Sozialdemokraten (SPD) mit 19,8 % und Bündnis 90/Grüne mit 16,6 %. In den Bundestag hätten es auch die Linke solide mit 8,1 % sowie relativ knapp die AfD (6,8 %) und, zu guter Letzt, die FDP mit 5,7 % der Stimmen geschafft. Also eine sehr ähnliche Zusammensetzung, wie sie der Realität entspricht.

Deutlich „bunter“ in der Parteienlandschaft des Bundestages wäre es geworden, hätten allein die Schülerinnen und Schüler des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Zwenkau über die Zusammensetzung des Bundestags entschieden.