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Angehende Diätassistentinnen erkochen sich die Welt

Vor ein paar Tagen bereits standen verschiedene Länderküchen auf dem Stundenplan der Diätassistenzschüler der DPFA Chemnitz. Was unterscheidet etwa die typische Küche Venezuelas von der hiesigen? Und wie schmeckt das? Wir haben mal nachgefragt!

Typische Landesküchen und ihre Spezialitäten standen für die zukünftigen Diätassistentinnen der DPFA...

Das zukünftige Experten für Diätassistenz immer wieder auch Ausbildungszeit in der Küche verbringen, klingt logisch. Doch was machen die da eigentlich? Am 29. November widmeten sich die Schülerinnen gemeinsam mit ihrer Lehrerin Katrin Kraft vier selbstgewählten Länderküchen und deren bis dahin unbekannten Spezialitäten.

In Teams aufgeteilt, suchten sich die jungen Frauen nicht nur die Länder, sondern auch die Gerichte aus. Italien mit seiner wirklich sehr beliebten Küche durfte nicht fehlen und so wurden etwa Ravioli und Rucolapesto sowie ein Tiramisu gezaubert. Nicht ganz so unbekannt, aber sehr lecker.

Eine andere Gruppe widmete sich dem Nationalgericht Venezuelas: Pabellón Crillo. Das besteht unter anderem aus schwarzen Bohnen, Kochbananen und gezupftem Fleisch. Dazu gab es außerdem kleine leckere Happen namens Tequenos und zum Dessert Bienmesabe und Quesillo.

Aus Irland wurde ein Sheperds Pie auf den Tisch gebracht und für die Küche Pakistans stand ein Biryani aus Hühnchenfleisch auf der Karte. Selbstverständlich wurde alles gemeinsam in der Lehrküche der DPFA Chemnitz zubereitet und verkostet.

Da es bei dieser Ausbildung aber nicht nur um gesundes und köstliches Essen geht, präsentierten die Teams am Tag darauf in Fachvorträgen die Besonderheiten und Unterschiede. Dabei gingen sie nicht nur auf die Ernährung in den jeweiligen Ländern ein, sondern gaben ihren Mitschülern auch noch wichtige Informationen zu Land und Leuten mit.
Dass da ein wenig Fernweh aufkam, versteht sich fast von selbst.