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"Alles aus einem Guss" - Expedition ins Industriemuseum

Am 12. März wurde es für die Jungen und Mädchen der siebten Klasse des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Chemnitz richtig heiß! Immerhin führte sie ihre Expedition mitten ins Chemnitzer Industriemuseum und dort drehte sich alles um geschmolzenes Metall und Co.

Im Rahmen des Chemieunterrichtes führte eine Expedition die Schüler der siebten Klasse des...

Unter dem Motto "Alles aus einem Guss" gossen die Schülerinnen und Schüler in der Schülerwerkstatt des Industriemuseums 340 Grad Celcius heißes Zinn zu Schlüsselanhängern. Dabei führten sie unter der fachkompetenten Anleitung der Museumsmitarbeiter alle Arbeitsschritte selbst durch: angefangen beim Herstellen der Gussformen, über das Gießen bis hin zum Polieren der Schmuckstücke.

Da die Expedition im Rahmen des Chemieunterrichts stattfand, in der siebenten Klasse spielen da nämlich die Metalle eine besondere Rolle, gab es natürlich auch im Museum Unterricht. Richtig beeindruckt waren die Schüler jedoch, als sie während der Führung durch das Museum verschiedenste, zum Teil riesengroß anmutende, Gussteile entdecken konnten.

Ein echter Höhepunkt war außerdem die Vorführung der einst mit Dampf betriebenen Metallbearbeitungswerkzeuge durch einen Museumsmitarbeiter. "Nur auf die Vorführung der hundert Jahre alten Dampfmaschine - selbstverständlich überwiegend aus gegossenen Teilen aufgebaut - mussten wir leider verzichten. Das Vorheizen hätte mehrere Stunden gedauert", erklärt Fachlehrer Jan Bandemer, der die Klasse begleitete. Zum Glück war das nicht weiter schlimm, da inzwischen ein gewöhnlicher Verbrennungsmotor die gleiche Arbeitsleistung erbringt, wie dereinst das zehn Meter große und enorm laute Ungetüm.